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Ländle-Judokas trumpfen auf

Staatsmeisterschaft in Hard sowohl organisatorisch als auch sportlich mit drei Medaillen ein voller Erfolg für den Vorarlberger Judoverband.

Von David Niederer

Mit aktiven Sportlern in über 150 Ländern ist der Judosport die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt. Zumindest für den gestrigen Tag richtete sich der Blick der besten österreichischen Judoka in die Harder Sporthalle am See. Denn anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums lud dieses Jahr der Judo-Landesverband Vorarlberg zu den alljährlichen österreichischen Meisterschaften der Damen und Herren. Aus heimischer Sicht gingen neben Nationalteam-Sportler Laurin Böhler auch die Youngsters Anna-Lena Schuchter, Sarah Wolfgang, Sarah Schmoranz und Vache Adamyan auf die Jagd nach Edelmetall.

Jung-Asse überzeugen. Dem verbandsinternen Wunsch von drei Medaillen ließen die Ländle-Judoka in den Wettkämpfen auch Taten folgen. Das erste Highlight stellte der Kampf im kleinen Finale zwischen den Vereinskolleginnen Schuchter und Wolfgang dar. Am Ende sicherte sich die 16-jährige Schuchter durch einen Ippon-Sieg nach 2016 ihre bereits zweite Bronzemedaille bei Staatsmeisterschaften: „Natürlich freue ich mich, aber es tut mir auch leid für Sarah. Wir trainieren täglich zusammen, und ich hätte es ihr ebenso gegönnt.“

Schon nach den Vorrundenkämpfen stand fest, dass sich der Landesverband über die gewünschten drei Medaillen freuen konnte. Während Bronze bei den Damen im vereinseigenen Duell bereits fix eingeplant werden konnte, zogen sowohl Böhler als auch Adamyan in die Finalkämpfe ihrer Gewichtsklasse ein. Letzterer bot in der Vorrunde eine überragende Leistung nach der anderen, scheiterte im Finale aber am amtierenden Staatsmeister. „Ich kann zufrieden sein mit meiner Leistung, weil nicht viel gefehlt hat zum Sieg. Nach dem Kampf war ich zuerst enttäuscht, aber nächstes Jahr starte ich den nächsten Versuch“, blickte der 16-jährige Silbermedaillengewinner – der als großes Versprechen für die Zukunft gilt – nach seinen ersten nationalen Meisterschaften bereits nach vorne.

Böhler marschiert Ganz anders stellte sich die Situation für HLSZ-Sportsoldat Böhler vor Beginn der Wettkämpfe dar. Spätestens durch die Absagen von drei ebenbürtigen Kontrahenten galt der 22-Jährige als Topfavorit für den diesjährigen Bewerb. Der Schwarzacher marschierte in gewohnter Manier ins Finale, das er durch einen Ippon-Sieg im Golden Score für sich entscheiden konnte. Für Böhler war es nach 2015 der bereits zweite Staatsmeisterschaftstitel. „Gegen meinen Finalgegner hatte ich in der Vergangenheit bereits gewonnen. Deshalb war ich sehr zuversichtlich, dass ich ihn im Finale wieder besiegen kann. Es war alles in allem eine gute Generalprobe für die in zwei Wochen beginnende U23-Europameisterschaft“, zeigte sich der Vorarlberger zufrieden mit seinen Kämpfen.

Zufrieden mit dem gestrigen Wettkampftag war auch Landesverband-Präsident Emanuel Schinnerl, der stellvertretend für die vielen Helfer das viele Lob von den Gastmannschaften entgegennahm, und für den sich der gestrige Tag in Verbindung mit dem Blick auf den Medaillenspiegel „wie Weihnachten“ anfühlte.

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