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Die Serie hält auch in Linz

Jodel Dossou und die Austria übersprangen die Hürde BW Linz. Gepa

Jodel Dossou und die Austria übersprangen die Hürde BW Linz. Gepa

Spiel­bericht. Vor lediglich 878 Zuschauern besiegte Austria Lustenau Gastgeber Blau-Weiß Linz mit 2:1. Es war der dritte Sieg im dritten Spiel unter Trainer Gernot Plassnegger.

Von Johannes Emerich

Mit Gernot Plassnegger ist der Erfolg nach Lustenau zurückgekehrt. Die Austria gewinnt nun auch jene Spiele, in denen sie den Gegner nicht über 90 Minuten dominiert. So erwischten die Grün-Weißen gestern in Linz zwar einen ausgezeichneten Start, doch speziell in Halbzeit zwei taten sich die Gäste schwer, kontrollierte Angriffe nach vorne zu spielen. Eine Quote von lediglich 65 Prozent angekommenen Pässen zeigt, dass weiterhin viel Verbesserungspotenzial auf Plassnegger und sein Team wartet.

Güclü beginnt erfolgreich. Der Steirer auf der Austria-Bank musste in Linz auf die Dienste von Lenker Majeed Ashimeru (Fußverletzung) und Joker Daniel Sobkova (Trainerkurs) verzichten. Anstatt des Ghanaers rückte überraschend Kürsat Güclü ins offensive Mittelfeld. Der Neuzugang von der Vienna hatte zuvor stets einen defensiveren Part übernommen und dabei einige Gegentreffer verschuldet. Die neuen Freiheiten schienen Güclü gut zu bekommen, denn mit der ersten Flanke leitete er gleich den Führungstreffer ein. Ronivaldo drückte nach 64 Sekunden den Ball zum 1:0 über die Linie – es war das schnellste Tor der bisherigen Erste-Liga-Saison.

Der Schock bei den Linzern saß tief, daran konnte vorerst auch Interimstrainer David Wimleitner nichts ändern. Lustenau kam mit schnörkellosem Spiel immer wieder über die Flügel vor das gegnerische Tor. Einzig die Chancenauswertung der Plassnegger-Elf passte in dieser Phase nicht. So entschied sich Ronivaldo nach einer Jodel-Dossou-Flanke für den Versuch eines Flugkopfballs, anstatt den Ball mit dem Fuß über die Linie zu drücken (11.). Kurz drauf verhungerte ein Pass des Brasilianers auf den völlig frei stehenden Güclü. Ein unglücklicher Zusammenprall von William und Christopher Drazan ließ zunächst den Brasilianer zu Boden gehen (13.), kurz vor der Pause musste jedoch Drazan mit Schmerzen am Fuß ausgewechselt werden (37.). Allmählich wagten sich auch die Hausherren in die Nähe des Austria-Strafraums, doch Florian Templs Kopfball verfehlte das Tor (19.). Anschließend dominierten erneut die Gäste, bis Ronivaldo nach Vorarbeit des starken Daniel Tiefenbach eine Doppelchance vergeben hatte (32.). Dann riss plötzlich der Faden und die Blau-Weißen übernahmen die Kontrolle. Vor der Pause verfehlten Templ (36.) und Florian Maier (39.) jedoch knapp.

Joker stechen. Präziser ziehlt kurz nach Wiederbeginn Emir Halilovic. Der Einwechselspieler profitierte von einem Fehler von Martin Grasegger und schlenzte den Ball aus zehn Metern zum Ausgleich ins lange Eck (50.). Die Oberösterreicher, die seit neun Pflichtspielen nicht mehr gewonnen hatten, setzten nach und kamen der erstmaligen Führung durch einen Maier-Kopfball nahe (58.).

Eiskalt präsentierten sich dagegen die Lustenauer. Nach gutem Pressing von Ronivaldo schnappte sich Dossou den Ball, zog in den Strafraum und bediente Joker Petar Pavlovic, der keine Probleme hatte den zweiten Gäste-Treffer zu erzielen (65.). Linz brauchte erneut einige Minuten, um die kalte Dusche zu überwinden, dann scheiterte Ante Anic aus wenigen Meter am ausgezeichnet reagierenden Alexander Sebald (84.). Dank beherzten Einsatzes rettete die Austria ihre Führung schließlich über die Zeit und feierte den sechsten Saisonsieg.

Bereits am kommenden Freitag haben die Grün-Weißen die Chance im Heimspiel gegen den FC Liefering den Abstand auf die Spitzengruppe weiter zu verringern.

William

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