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VEU bekommt „Saures“

Martin Mairitsch und Christoph Draschkowitz bearbeiteten Gäste-Keeper Frederic Cloutier erfolglos.  Dietmar  Stiplovsek

Martin Mairitsch und Christoph Draschkowitz bearbeiteten Gäste-Keeper Frederic Cloutier erfolglos. 

 Dietmar  Stiplovsek

Die Feldkircher kassieren gegen die Gäste aus Asiago je zwei Gegentreffer in Über- und Unterzahl und verlieren am Ende überraschend deutlich mit 1:4.

Von Günther Böhler

Das einzige „Halloween-Spiel“ in dieser AHL-Saison, das Aufeinandertreffen der VEU Feldkirch mit Asiago Hockey, endete mit einer 1:4-Heimniederlage für die Feldkircher. Somit gewann der Vizemeister – dies gilt sowohl für die Alps Hockey League als auch für die italienische Serie A – das achte direkte Duell mit der Lampert-Truppe in der AHL und bleibt weiter deren Angstgegner. Zudem verpasste die VEU vor 1200 Zuschauern den vorläufigen Sprung auf einen Play-off-Platz.

Das Startdrittel in der Vorarl­berghalle wurde mit hohem Tempo geführt und beide Torhüter, mit Alex Caffi und Frederic Cloutier standen sich ja zwei italienische Teamspieler gegenüber, konnten sich nicht über Arbeitsmangel beschweren. So etwa fanden bei den Montfortstädtern Christoph Draschkowitz (8., 17.), der gleich zu Beginn den Puck an die Stange setzte, und Smail Samardzic (15.) sowie Diethard Winzig (17.) in Oldie Cloutier (36) ihren Meister. Der 27-jährige Caffi stand dem um nichts nach und bändigte Versuche von Federico Benetti (4.), Phil Pietroniro (12.) und Enrico Miglioranzi (16.). Nichts zu halten gab es jedoch für den VEU-Keeper als Asiago eine Minute vor dem ersten Wechsel in Unterzahl einen Konter startete. Lorenzo Casetti schloss das Duell mit Caffi erfolgreich zum 1:0 ab.

Nur kurze Freude. Auf Augenhöhe ging es im zweiten Abschnitt weiter und fünf Minuten nach Wiederbeginn sorgte Winzig dafür, dass auch Cloutier hinter sich greifen musste. Die Freude der VEU währte allerdings nur kurz, denn die Norditaliener nutzten eine Zwei-plus-Zwei-Minuten-Strafe für Kevin Puschnik (Anm. wegen Kniecheck) eiskalt aus. Innerhalb von nur 43 Sekunden zogen die Gäste durch Treffer der Kanadier Anthony Nigro (33.) und Anthony Bardaro mit 3:1 davon. Alle Bemühungen von Stanley und Co. noch vor der Pause zu verkürzen scheiterten und am Ende hatte man noch Glück – Caffi verkürzte gegen den allein anstürmenden Giulio Scandello (38.) geschickt den Winkel, so dass die letzten zwanzig Minuten nicht mit einem höheren Rückstand in Angriff genommen werden mussten.

Im weiteren Verlauf ließen die Hausherren zahlreiche Chancen aus, doch noch heranzukommen. Das zuletzt im Derby bestens funktionierende Powerplay (Anm.: drei Treffer) war auch im letzten Drittel – Feldkirch agierte drei Mal in Überzahl – wirkungslos. Und so kam es, wie es kommen musste. Mit einem Empty-Net-Shorthander zum 4:1 servierte Enrico Miglioranzi der VEU in der Schlussminute endgültig „Saures“ statt „Süßem“.

Wälder beim Meister. Der EC Bregenzerwald trifft heute auswärts auf den amtierenden Meis­ter und aktuellen Tabellenführer Ritten Sport. Für die Wälder ist es bereits das 15. Spiel der Saison 2017/18 und das bedeutet für Ban und Co. zugleich schon Halbzeit im Grunddurchgang. Der EHC Lustenau ist unter der Woche spielfrei.

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