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Wunsch nach mehr Fairness

Die Grundidee des Video­beweises ist jene nach mehr Fairness im Fußball. Ein Wunsch, den jeder Fan und jeder Betroffene teilt. So simpel war die Grundlage, auf welcher der Video-Assistant-Referee (VAR) vor der aktuellen Saison eingeführt wurde. Drei Monate später haben die Diskussionen über Entscheidungen der Schiedsrichter aber nicht abgenommen – im Gegenteil, es gab kaum einen Spieltag, an dem nicht über das Eingreifen der VARs gestritten wurde. Viel zu häufig ist unklar, warum die Offiziellen in Köln bei einer Szene intervenieren und bei einer ähnlichen nicht. Neben vielen richtigen Entscheidungen sorgten vor allem Fälle wie am vergangenen Sonntag in Stuttgart für Aufregung. Sowohl aufgrund der Dauer bis der Beweis zur Anwendung kam (50 Sekunden) als auch darüber, dass beim zunächst nicht gegebenen Handspiel von Caglar Söyüncü keine „klare Fehlentscheidung“ vorlag.

Dass nun der DFB die Regeln offenbar „heimlich“ ausgeweitet hat und auch umstrittene Entscheidungen zurückgenommen werden sollen, hilft weder Spielern noch Schiedsrichtern, deren Glaubwürdigkeit auf dem Spielfeld massiv untergraben wird. Bekanntermaßen sind jene Referees die besten, über die im Anschluss am wenigsten gesprochen wird – das sollte auch das Ziel des Videobeweises sein. Nur wenn dessen Entscheidungen treffsicher sind, werden sie nachhaltig für mehr Fairness sorgen.

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