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Nationalmannschaft

Der neue „Alte“ im ÖFB- Team

Andreas Ulmer debütierte 2009 als 23-Jähriger gegen Schweden im Nationalteam (unten). Dazu kamen Einsätze gegen Litauen (2009) und Brasilien (2014). Jetzt steht der Oberösterreicher wieder im Kader. Gepa, Apa

Andreas Ulmer debütierte 2009 als 23-Jähriger gegen Schweden im Nationalteam (unten). Dazu kamen Einsätze gegen Litauen (2009) und Brasilien (2014). Jetzt steht der Oberösterreicher wieder im Kader. Gepa, Apa

Andreas Ulmer ist ein neues Gesicht beim Trainingscamp des ÖFB-Teams. Der ­Verteidiger ist ein Profiteur der Ablöse Marcel Kollers.

Andreas Ulmer zählt mit seinen 32 Jahren zum „Oldie“ der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft und kann sich dennoch als Neuling fühlen. Neo-Teamchef Franco Foda setzt im Gegensatz zu Vorgänger Marcel Koller wieder auf den Salzburg-Profi, der sich damit vor dem Testmatch am Dienstag im Happel-Stadion gegen Uruguay Hoffnungen auf seinen ersten Länderspiel-Einsatz seit drei Jahren machen darf.

Sein drittes und bisher letztes Match im ÖFB-Trikot absolvierte Ulmer am 18. November 2014 beim 1:2 in Wien gegen Brasilien. Danach spielte er in den Plänen von Koller keine Rolle mehr, ehe es im vergangenen Juni zum endgültigen Zerwürfnis kam – der damals auf Abruf stehende Linksverteidiger hatte seine Hochzeit am Tag des WM-Qualifikationsspiels in Irland angesetzt und konnte daher nicht nachnominiert werden.

Unverständnis. Die damals entstandene Aufregung verwundert Ulmer nach wie vor. „Es war die Entscheidung von meiner Frau und mir, an diesem Tag zu heiraten, wir hatten die Hochzeit davor schon zwei Mal verschoben. Ich war vorher selten ein Thema beim Nationalteam und habe nicht damit gerechnet, dass ich für das Irland-Spiel ein Thema werde“, erklärte der Abwehrspieler, der zu dieser Zeit auch an einer Knieblessur laborierte.

Derzeit hat Ulmer mit Patellasehnenproblemen zu kämpfen, die aber einem möglichen Einsatz gegen Uruguay nicht im Wege stehen sollten. „Wenn ich noch ein Länderspiel machen darf, freue ich mich sehr darüber. Ich gehe ganz entspannt an die Sache heran“, erzählte Ulmer am Donnerstag im ÖFB-Camp in Marbella.

Neuanfang. Die Nominierung für das Duell mit den Südamerikanern sei „etwas unerwartet“ gekommen. „Aber ganz mit dem Nationalteam abgeschlossen hatte ich nicht“, sagte Ulmer. Nun lebt die Hoffnung, noch länger zur ÖFB-Auswahl zu gehören. „Es geht wieder bei null los. Jeder muss um seinen Platz kämpfen“, erklärte Ulmer.

Salzburg gegen Sturm. Derzeit tanzt der Salzburg-Stammspieler noch nach der Pfeife von Foda, schon fünf Tage nach dem Uruguay-Match ist der Teamchef aber sein Gegner. Am 19. November steigt in Wals-Siezenheim nämlich der Bundesliga-Schlager zwischen den „Bullen“ und dem von Foda betreuten ­Tabellenführer Sturm Graz. „Das ist schon komisch, aber so ist eben der Fußball“, meinte Ulmer.

<p class="caption">Andreas Ulmer debütierte 2009 als 23-Jähriger gegen Schweden im Nationalteam (unten). Dazu kamen Einsätze gegen Litauen (2009) und Brasilien (2014). Jetzt steht der Oberösterreicher wieder im Kader. Gepa, Apa</p>

Andreas Ulmer debütierte 2009 als 23-Jähriger gegen Schweden im Nationalteam (unten). Dazu kamen Einsätze gegen Litauen (2009) und Brasilien (2014). Jetzt steht der Oberösterreicher wieder im Kader. Gepa, Apa

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