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„Teufel“ stehen im Dauereinsatz

Thomas Weber und die Harder wollen sich heute für die Niederlage in Wien revanchieren. GEPA

Thomas Weber und die Harder wollen sich heute für die Niederlage in Wien revanchieren. GEPA

Heute beginnt für Hard daheim gegen West Wien eine Marathonphase: Fünf Spiele stehen beim Meister innerhalb von 14 Tagen an. Ein Sieg zum Auftakt soll Rhythmus bringen. Bregenz muss heute zu den Fivers.

Von Christian Höpperger

Die nächsten Wochen haben es für die „Roten Teufel“ in sich. Heute (19 Uhr) empfängt der Meister im zweiten HLA-Rückrundenspiel das Team von West Wien, schon am Dienstag (19.30 Uhr) gastiert Ferlach in der Sporthalle am See.

Damit aber nicht genug, denn schon am 18. November steht das schwere Auswärtsspiel der 3. Quali-Runde des EHF-Cups bei Wacker Thun (SUI) an. Am 21. November treten Schmid & Co. dann in der HLA beim HC Bruck an, bevor am 25. (19 Uhr) das EHF-Rückspiel zu Hause stattfindet. Der Sieger steigt in die Gruppenphase der Top 16 des EHF-Cups auf. Ein „Kunststück“, das bislang noch keinem österreichischen Verein gelang.

Ab Februar 2018 wird dort in vier Vierergruppen eine Hin- und Rückrunde ausgetragen. Die jeweils beiden Gruppenbes­ten qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Von Spiel zu Spiel. Wie die Harder die intensive Phase überstehen, wird sehr stark von den Ergebnissen abhängen – die Müdigkeit verstärkt sich bekanntlich bei Misserfolgen überproportional. Umgekehrt verhält es sich bei positiven Ergebnissen, doch Hard-Coach Petr Hrachovec sind derartige Überlegungen einerlei: „Wir sind gut vorbereitet und für die Spieler ist es gar nicht so schlecht, wenn sie weniger Training haben. Wichtig ist nur, dass die Regeneration passt. Aber da sehe ich keine Probleme, wir haben genügend Pausen zwischen den Spielen.“ Die Stimmung im Team sei auch nach dem 31:24-Auswärtssieg zum Rückrundenstart in Graz ausgezeichnet, Hrachovec ortet „eine große Vorfreude auf die nächsten Aufgaben“. Der Rhythmus sei durch die Länderspielpause zwar „etwas verloren gegangen“, aber die zweite Hälfte in Graz habe ihm „schon wieder sehr gut gefallen“.

Gegner West Wien streut der Tscheche verbal Rosen: „Sie sind eine sehr gute Mannschaft und spielen in der HLA um den Titel mit. Sie haben sich gut verstärkt und liegen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter uns. Das wird ein ganz schweres Spiel für uns.“ Personell kann Hrachovec auf die gewohnten Akteure bauen – nur die Langzeitverletzten Konrad Wurst (wurde diese Woche erfolgreich am Rücken operiert) und Risto Arnaudov­ski (Knie) stehen nicht zur Verfügung.

Auswärts verloren. In der Hinrunde fügten die Wiener in der Südstadt Hard mit 24:29 die erste Saisonniederlage zu, ein Erlebnis, das sich gerade vor den eigenen Fans nicht wiederholen soll. Eine kleine Schwächephase hatte die Jonsson-Truppe nach dem Aus im Europacup, als man Hards kommendem Gegner Thun in der zweiten EHF-Runde mit 22:27 (heim) und 27:32 (auswärts) zwei Mal deutlich unterlag.

Auch dieses Erlebnis wollen die „Teufel“ nicht mit West Wien teilen, sondern wie eingangs erwähnt als erstes HLA-Team in die Gruppenphase aufsteigen.

Zu Gast beim Vizemeister. In der Bundeshauptstadt kommt es ebenfalls zum Duell Vorarlberg gegen Wien. Bregenz gastiert in der Hollgasse bei den Fivers. „Es ist eine hochkonzentrierte Leistung von jedem Akteur notwendig. Die Fivers bestrafen jeden Fehler, daher müssen wir versuchen diese zu minimieren“, sagt Trainer Jörg Lützelberger vor der Abreise. Im Zug saßen bis auf den Langzeitverletzten Ante Esegovic alle Spieler der Kampfmannschaft, was bedeutet, der Deutsche kann gegen den Vizemeister aus dem Vollen schöpfen. „Die Bregenzer haben zuletzt Fahrt aufgenommen, sind im Aufbau um einiges stärker geworden als sie sich zu Saisonbeginn präsentiert haben“, kann Fivers-Trainer Peter Eckl keinen Favoriten für die Partie ausmachen.

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