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Bei den Fivers gibt’s für Bregenz nichts zu holen

Die Fivers ließen sich gestern von Rekordmeister Bregenz nicht aufhalten. GEPA

Die Fivers ließen sich gestern von Rekordmeister Bregenz nicht aufhalten. GEPA

Der Rekordmeister verschläft die erste Halbzeit in Wien komplett und muss sich bei eiskalten Fivers 28:32 (12:18) geschlagen geben.

„Wir haben sehr schwach begonnen, dann aber Moral gezeigt und uns in der zweiten Halbzeit gut verkauft. Das stimmt uns positiv, auch wenn wir natürlich traurig über die Niederlage sind. Aber in Wien ist es immer sehr schwer, das haben wir gewusst“, analysierte Lukas Frühstück den Auftritt der Bregenzer in der gut gefüllten Hollgasse nüchtern.

Vor allem mit dem dürftigen Beginn traf der Kapitän den Nagel auf den Kopf, denn was die Bregenzer in der ersten Halbzeit boten war gelinde gesagt ausbaufähig.

Nur gut fünf Minuten konnten die Gäste das Spiel offen gestalten, ehe sie von den Fivers regelrecht überrannt wurden und nach fünf Gegentreffern in Folge bereits nach zehn Minuten 2:6 zurücklagen. Vor allem Routinier Ziura zeige sich von seiner besten Seite und schenkte den Bregenzern vier Tore innerhalb der ersten Viertelstunde ein.

Lützelberger reagiert. Bregenz-Coach Lützelberger reagierte und stellte nach etwa 20 Minuten in der Deckung auf 5:1 um, was zunächst für etwas mehr Stabilität sorgte, und Kikanovic brachte die Gäste per Siebenmeter sogar auf 12:15 heran. Doch die Fivers nützten weiterhin jeden Fehler der Bregenzer und konterten eiskalt. So ging es mit einem deutlichen 12:18-Rückstand in die Kabine.

„Wir haben im Laufe des Spiels einen besseren Zugriff bekommen, das große Problem war aber, dass wir die Chancen nicht gemacht haben und den Fivers ins offene Messer gelaufen sind“, wusste auch Frühstück.

Nach der Pause zeigte sich der Rekordmeister von seiner besseren Seite, vor allem die Deckung funktionierte endlich, und auch vorne agierten die Gäste zielstrebiger als noch in Halbzeit eins. Als Frühstück in der 51. Minute das 26:27 erzielte, war die Partie plötzlich wieder völlig offen, doch dank des bärenstarken Martinovic sowie Kolar und Ziura zogen die Fivers wieder davon und spielten die Partie letztlich souverän nach Hause.

Damit müssen die Bregenz-Fans weiter auf einen Sieg in Wien bei den Fivers warten, der letzte gelang am 22. Februar 2014. Doch daran denkt bei den Spielern niemand, der Fokus liegt jetzt schon auf dem nächsten Gegner. „Jetzt geht es erst mal nach Hause, am Samstag wartet ein schweres Auswärtsspiel in Schwaz“, so Frühstück. Fabian Santner

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