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„Trotz der Niederlage ist noch nichts verloren“

Dominic Thiem ist im Aufwind, verlor zum Auftakt beim Tour-Finale in London gegen Grigor Dimitrow dennoch knapp mit 3:6, 7:5, 5:7.

Eine „klar bessere Leistung als in den letzten Wochen“ zeigte Dominic Thiem zum Auftakt in das World-Tour-Finale in London, wie er selbst analysierte – aber gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow war er dann doch nicht gut genug. Thiem verlor in seinem ersten Spiel als Nummer vier der Welt mit 3:6, 7:5, 5:7. Katastrophal schlecht war vor allem Thiems erster Satz: Nur 37 Prozent seiner ersten Aufschläge brachte der Österreicher zu Beginn in das gegnerische Feld – die Verunsicherung der letzten Wochen war deutlich zu spüren, an der Körpersprache auch zu sehen.

Doch Thiem kämpfte sich ins Spiel, es entwickelte sich ein Duell mit Höhen und Tiefen. Erst erarbeitete sich der Österreicher vor 15.000 Zuschauern in der O2-Arena nach und nach wieder jenes Selbstvertrauen, das man benötigt, um mit Kalibern wie Dimitrow mithalten zu können. Dann gelang mit dem 7:5 der Satzausgleich. Ein dritter Satz war erzwungen und in diesem hatte Thiem auch alle Chancen, sich 200 ATP-Punkte und 91.000 US-Dollar für den Sieg im ersten Gruppenspiel zu holen. Die entscheidenden Games entwickelten sich zu einer mentalen Schlacht: Thiem holte einen 3:5-Rückstand auf und bereitete dem als Nummer sechs gesetzten Dimitrow Kopfzerbrechen, scheiterte aber beim Stand von 5:5 mit zwei Doppelfehlern an sich selbst.

Vor den Augen von Trainer Günter Bresnik, seinen Eltern Wolfgang und Karin Thiem, seinem Bruder Moritz und der französischen Weltklasse-Tennisspielerin Kristina Mladenovic verlor Thiem schließlich den Schlusssatz mit 7:5. Thiem konnte sein Aufschlagspiel im Vergleich zum Beginn zwar stabilisieren, es unterliefen ihm aber immer noch viele unnötige Fehler.

Fehler, die es im nächsten Duell abzustellen gilt, wenn der Einzug ins Halbfinale das erklärte Ziel bleibt. Am Mittwoch bekommt es Thiem mit dem Verlierer des Duells zwischen Rafael Nadal und David Goffin zu tun, während Dimitrow dem Sieger gegenübersteht. Das größte Problem seien laut Thiem Bälle von der Grundlinie: „Da spiele ich für meine Verhältnisse nicht gut genug, treffe teilweise falsche Entscheidungen. Das Positive ist, dass trotz der Niederlage noch nichts verloren ist.“

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