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Handball

Bregenz will Fahrt aufnehmen

Dominik Bammer und Co. wollen heute wieder ­jubeln. GEPA

Dominik Bammer und Co. wollen heute wieder ­jubeln. GEPA

Für Bregenz beginnt heute mit dem Spiel gegen Krems (20.15 Uhr) die erste heiße Phase der Saison. Mit einem Sieg gegen den Tabellennachbarn könnte der Sprung auf Platz vier gelingen.

Von David Niederer

Lange mussten die Anhänger von Kapitän Lukas Frühstück und Co. auf einen neuerlichen Auftritt ihrer Mannschaft in der eigenen Halle warten. Nach der dreiwöchigen Abstinenz und den Partien bei den Fivers, in Schwaz und in Ferlach genießen die Festspielstädter heute im Showdown gegen Krems wieder einmal Heimrecht. Rückblickend zeigt sich Bregenz-Coach Jörg Lützelberger mit den drei vergangenen Begegnungen nicht ganz unzufrieden: „Die Leistung und die Punkteausbeute gehen in Ordnung. Vor allem auch deshalb, weil gegen Schwaz ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen wäre.“

Kein Blick zurück. Pünktlich zum ersten Adventwochenende kommt es nun heute zum Kräftemessen gegen die Nieder­österreicher um den ehemaligen Bregenz-Akteur Fabian Posch. Jener Posch war es auch, der zusammen mit Sebastian Feichtinger und Jakob Jochmann im Hinspiel nicht weniger als 24 Treffer erzielte und damit mit hauptverantwortlich war für die knappe 28:29-Niederlage des Rekordmeisters. Aus diesem Spiel im September will man im Lager der Gastgeber trotzdem nicht zu viele Vergleiche anstellen: „Sowohl wir als auch Krems haben sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Damals waren wir vor allem vor dem Seitenwechsel zu schlecht in der Defensive und haben 19 Tore im ersten Durchgang kassiert. Wollen wir heute ein positives Ergebnis erreichen, müssen wir uns speziell in diesem Bereich steigern.“

Voll ausnutzen konnte der 32-jährige Deutsche die vergangene Trainingswoche aber nicht, stand doch die Regenerierung nach den kräfteraubenden Auswärtspartien im Vordergrund. Verzichten müssen die Bregenzer sicher auf den langzeitverletzten Ante Esegovic. Zudem ist das Mitwirken des einzig verbleibenden linkshändigen Rückraumspielers Roman Chychykalo äußerst fraglich. Der Ukrainer laboriert an einer Reizung der Achillessehne, die eine Entscheidung über einen Einsatz erst heute zulässt.

Wochen der Wahrheit. Mit der Begegnung gegen die Mannschaft aus der Wachau beginnen für die Seestädter intensive Handballtage, stehen doch in den nächsten dreizehn Tagen vier weitere Partien in der Handball Liga Austria auf dem Programm. Nach dem Spiel gegen Graz und in Westwien gas­tieren zum Abschluss dieser ersten heißen Phase der Saison die Roten Teufel aus Hard in der Handballarena-Rieden. So weit vorausschauen wollte Lützelberger aber noch nicht: „Das Match gegen Krems wird ein Highlight für meine Spieler, das sie in vollen Zügen genießen sollen. Ein Sieg würde uns für die weiteren Aufgaben in naher Zukunft natürlich zusätzliche Motivation und Schwung geben.“ Für den Rekordmeister heißt es nun also, mit einer guten Leistung heute Fahrt für die nächsten Wochen aufzunehmen.

Hard gastiert heute bei Linz. Dabei gilt es für die Roten Teufel, nach dem bitteren Aus im EHF-Cup mentale Stärke zu beweisen – ein Sieg ist Pflicht.

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