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Dornbirn mit Sorgen, aber mit Perspektiven

Das erste Saison-duell zwischen den Bulldogs und Zagreb im Messestadion war hart umkämpft. Und endete für den DEC mit einer 3:4-Niederlage in der Overtime.   GEPA/Lerch

Das erste Saison-duell zwischen den Bulldogs und Zagreb im Messestadion war hart umkämpft. Und endete für den DEC mit einer 3:4-Niederlage in der Overtime.   GEPA/Lerch

Auf die Bulldogs wartet am Wochenende ein Heimdoppel: Heute empfangen sie Zagreb, morgen Znoj­mo. Präsentieren sich die Bulldogs dabei so heimstark wie zuletzt, winkt Dornbirn ein Top-6-Platz.

Von Hannes Mayer

Der Himmel der Bulldogs könnte voller Geigen hängen: Vier Siege in fünf Spielen machen sie aktuell zum Team der Stunde nebst dem KAC. Goalie Rasmus Rinne entwickelt sich zum Volltreffer, und Spieler wie Brodie Reid, Dustin Sylvester oder Ziga Pance werden immer stärker. Doch zur Realität der Bulldogs gehört aktuell auch ein massives Verteidigerproblem. Bei den Dornbirnern fallen heute wohl mit Jerome Leduc und Thomas Vallant zwei Stammverteidiger aus.

Bei Leduc haben die Dornbirner zwar die Hoffnung auf ein Blitzcomeback zumindest morgen gegen Znojmo noch nicht ganz aufgegeben. Vallant wird dagegen definitiv noch länger fehlen. Ob der DEC darauf mit einem Transfer reagiert, ist noch offen. DEC-Macher Alexander Kutzer hatte sich dieser Tage nicht festlegen wollen – lediglich einen Schnellschuss schloss er aus.

Siutz vor Einsatz. Für die heutige Partie gegen Zagreb hat eine etwaige Entscheidung für eine Verteidiger-Verpflichtung aber ohnehin keinen Einfluss. Vielmehr wird wohl Kooperationsspieler Philipp Siutz eine Chance bekommen, zu zeigen, dass er eine echte Alternative sein kann. Dass er gestern bei der fulminanten Aufholjagd der Wälder gegen Laibach im Einsatz war, wird die Dornbirner jedenfalls nicht vor dessen Einberufung in den Kader abschrecken. Und da die Wälder erst wieder am Mittwoch im Einsatz sind, ist auch kein Veto vom ECB zu erwarten.

Veränderungen. Klar ist: Dornbirn hat am Montag in Zagreb nicht nur bewiesen, dass sie mit einem dezimierten Kader bestehen können. Sondern waren auch perfekt eingestellt auf die Kroaten. Die Bulldogs fügten den Bären ihre erste Heimniederlage der Saison nach 60 Minuten zu. Dave MacQueen weiß: „Zagreb wird aus der Heimniederlage gegen uns gelernt haben und sicher das ein oder andere verändern. Wir müssen abwarten, was für Veränderungen das sind, und dann unsererseits reagieren.“

Dass die Zagreber auswärts arg schwächeln – mit nur sieben Zählern in der Fremde sind sie das schlechteste Gästeteam – spielt den Dornbirnern sicher in die Karten. Zumal sich das Selbstvertrauen der Bären nach der gestrigen 1:3-Niederlage in Innsbruck mit Sicherheit in Grenzen halten wird. Doch bei der Klasse der Kroaten muss das wenig bedeuten. Martin Grabher Meier weiß: „Vor uns liegen zwei schwere Spiele. Aber wir wollen unseren Lauf fortsetzen.“ Sylvester glaubt, dass die Bären nach der Heimniederlage vom Montag auf Revanche aus sind gegen die Bulldogs.

Platz vier möglich. Klar ist aber auch: Gelingt den Bulldogs heute ein Sieg, könnten die Dornbirner bis auf Platz vier vorstossen. Und damit erstmals seit dem zweiten Spieltag dem Kreis jener Teams angehören, die sich direkt für das Play-off qualifzieren. Zumal am Sonntag gegen Znojmo weitere Punkte möglich sind. Es bleibt wie immer spannend bei den Bulldogs

DEC-Spieler des Monats November: Brodie Reid

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