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Effizienz soll die Löwen bändigen

Im ersten Saisonderby behielt die VEU mit 5:2 die Oberhand. Frederick Sams

Im ersten Saisonderby behielt die VEU mit 5:2 die Oberhand. Frederick Sams

Die Feldkircher haben heute (19.30 Uhr) die Lustenauer zu Gast. Die aktuellen Formkurven beider Mannschaften versprechen ein hochklassiges Derby.

Von Günther Böhler

Etwas mehr als einen Monat mussten sich die Eishockeyfans gedulden, bevor sie heute das zweite Ländle-Duell in dieser Saison zu sehen bekommen. Und wieder treffen, dieses Mal in der Vorarlberghalle, die VEU Feldkirch und der EHC Lustenau aufeinander. Doch eines gleich vorweg: In den nächsten zwölf Tagen steigt auch der EC Bregenzerwald in das Derby-Geschäft ein. Am 9. Dezember treten die Wälder in der Rheinhalle an, und schon vier Tage später hat man im Messestadion die Montfortstädter zu Gast.

Formkurven im Hoch. Doch zurück zum Hier und Jetzt, das ein sehr spannendes Aufeinandertreffen der alten Erzrivalen verspricht. Die Hausherren konnten in den letzten zehn Spielen acht Siege einfahren, nur gegen Asiago ging die VEU zwei Mal als Verlierer vom Eis. Bei den Löwen aus Lustenau stehen nach der Trainerablöse von Gerald Ressmann, der nach der 2:5-Heimpleite im ersten Spiel seinen Hut nehmen musste, fünf Erfolge in sieben Partien zu ­Buche. Und mit vier Dreiern in Folge, unter anderem gegen Cortina sowie Sterzing (Torverhältnis 22:6) haben sich die Lustenauer im Kampf um die Play-off-Plätze eindrucksvoll zurückgemeldet.

Apropos Play-off: Da bis auf die Salzburger Jungbullen, die zuletzt knapp zwei Wochen in Finnland mit Nachwuchsteams die Schläger kreuzten, im Moment alle Vereine annähernd gleich viele Spiele absolviert haben, hat die Tabelle der Alps Hockey League endlich auch eine Aussagekraft. Bei genauerer Betrachtung würde ein erneuter Derby-Sieg der Lampert-Truppe einen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Lustenauer, bei einem Spiel weniger, bedeuten. Und genau das wollen die Schützlinge von Albert Malgin am heutigen Abend verhindern.

Zahlenspiele. Neben den beiden Torhütern Alex Caffi und Mikko Rämö, die in der Ligastatistik mit einer Fangquote von 93,6 Prozent (5.) beziehungsweise 93,3 Prozent (8.) fast gleichauf liegen, spielen sicher wieder die Special-Teams eine entscheidende Rolle. Im Spiel Nummer eins in der Rheinhalle mussten die Sticker gleich vier Treffer in Unterzahl einstecken. Doch seither haben Wilfan und Co. ihre Rate im Penalty-Killing deutlich erhöht und liegen mit 83,5 Prozent (8.) sogar vor den Feldkirchern (80,8 Prozent/11.). Und der EHC liegt auch in der Powerplay-Bilanz mit 18,9 gegenüber 14,4 Prozent (Platz neun beziehungsweise 14) vor den VEU-Cracks.

Und VEU-Coach Michael Lampert, für den heute Kleinigkeiten den Unterscheid ausmachen können, bringt auch die Scoring-Effizienz mit ins Spiel. „Zuletzt beim Sieg gegen Salzburg haben wir dominiert, doch leider ließ die Chancenauswertung, wie schon in einigen Spielen zuvor, zu wünschen übrig.“ Im Falle von Feldkirch bedeutet dies konkret, dass bisher von 655 abgegeben Schüssen nur 62 – dies sind 9,47 Prozent – im Tor landeten. Kontrahent EHC bringt es auf einen etwas besseren Wert von 593:58, also 9,78 Prozent. Unabhängig von Zahlenspielen setzt Gegenüber Albert Malgin auf den sehr guten Rhythmus, den man gefunden hat, und die sichtliche Verbesserung von Spiel zu Spiel. „Wir fahren mit sehr viel Selbstvertrauen nach Feldkirch und sind bereit für diesen Kracher“, zeigt sich der Übungsleiter des EHC vor seinem Derby-Debüt als Headcoach zuversichtlich.

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