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Schmidt im Duell mit dem neuen Teamchef

Deni Alar (rechts) ist für gewöhnlich kaum aufzuhalten. Mit 14 Treffern ist er der beste Torschütze von Sturm Graz. GEPA

Deni Alar (rechts) ist für gewöhnlich kaum aufzuhalten. Mit 14 Treffern ist er der beste Torschütze von Sturm Graz. GEPA

Nach zwei Siegen innerhalb von fünf Tagen tritt der SCR Altach im heutigen Heimspiel (18.30 Uhr) gegen Sturm Graz mit breiter Brust an. Der zwölfte Mann ist aber trotzdem gefragt.

Von Günther Böhler

Mit dem stets brisanten Aufeinandertreffen gegen die Blackies aus Graz schließen die Altacher ihre englische Woche in der Bundesliga ab. Beim Blick auf die Tabelle, die auf Platz zwei liegenden Grazer haben bereits 38 Punkte auf dem Konto, scheint die Favoritenrolle vor dem heutigen Auftritt im Schnabelholz klar vergeben. Betonung auf scheint, denn auch vor dem  Auswärtsspiel bei Rapid vor drei Tagen wurden die Altacher als der fast sichere Verlierer gehandelt. Wie es dann erfreulicherweise wirklich lief, ist hinlänglich bekannt. Ein 0:1-Rückstand wurde in der Schlussphase in ein 2:1 verwandelt, und damit endete eine knapp 37 Monate andauernde Durststrecke bei den Hütteldorfern.  

Gas soll nicht ausgehen. „Das Pausengespräch in Wien ist wirklich gut angekommen, und wir haben eine starke zweite Halbzeit, in der ersten hatten wir viel ‚Massel‘, gezeigt“, lässt Altach-Trainer Klaus Schmidt die Partie in Wien nochmals kurz Revue passieren. Vor dem Duell mit den Grün-Weißen hatten die Rheindörfler einen Tag länger Pause.

Dieser Vorteil kommt dieses Mal den Gästen aus der Steiermark, die dienstags Admira Wacker mit 6:1 abfertigten, zugute. „Ich hoffe, wir können besser damit umgehen als die Rapidler. Denen ist nach 70 Minuten das Gas ausgegangen.“ Und zudem hofft der 50-Jährige mit dem Publikum auf den „zwölften Mann“, der das Ländle-Team schon sehr oft zu Erfolgen geführt hat.

So etwa auch beim bislang letzten vollen Erfolg des SCR Altach gegen Sturm Graz am 13. Dezember 2014.

Die tolle Partie im Schnabelholz ist vielen noch in bleibender Erinnerung, denn Peter Pöllhuber sah nach nur 20 Minuten glatt Rot, Martin Kobras parierte den verhängten ­Elfmeter von Marco Djuricin, und am Ende hatten die Altacher sogar mit 2:0 die Nase vorn. „So ein Spiel vergisst man natürlich nicht. Dass es aber der letzte Sieg gegen die Grazer war, daran kann ich mich nicht ­erinnern. Es wird also wieder Zeit“, verrät Tormann Martin Kobras, der ja vor etwas mehr als zehn Jahren seine Profikarriere in der ­Uhrturm-Stadt startete und dann 2009 nach Altach kam.

Graz-Vergangenheit. Teamkollege Simon Piesinger, der diesen Sommer vom Gästeteam nach Vorarlberg wechselte, zeigt sich ebenfalls sehr optimistisch. „Sturm ist sicher eine besondere Herausforderung, aber zu Hause ist alles möglich“, erklärt der 25-jährige Linzer, der seit Mitte Oktober nur noch zu Kurzzeiteinsätzen kam. Für seinen Trainer, der ja in Graz geboren ist und eine lange Vergangenheit beim Lokalkontrahenten GAK hat, ist die Besonderheit solcher Spiele mit den Jahren etwas in den Hintergrund gerückt. Aber durch das Duell gegen den neuen österreichischen Teamchef Franco Foda, der ja nur noch bis zur Winterpause bei Sturm auf der Trainerbank sitzt, hat die heutige Partie sicher seinen ganz speziellen Reiz für Schmidt.

Das Duell in Zahlen

Bundesliga gesamt

25 Spiele

Siege Altach: 4

Unentschieden: 6

Siege Sturm: 15

Torverhältnis: 23:55

Bundesliga Heimspiele Altach

12 Spiele

Siege Altach: 4

Unentschieden: 4

Siege Sturm: 4

Torverhältnis: 15:13 

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