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Kriechmayrs Spur war die schnellste

Vincent Kriechmayr gewann den Super-G in Beaver Creek. Für den 26-Jährigen war es der erste Weltcupsieg. Heute folgt die Abfahrt.

Der Super-G auf der „Raubvogel“-Piste in Beaver Creek bleibt weiter fest in österreichischer Hand. Der Triumph von Vincent Kriechmayr war der vierte in Folge für das ÖSV-Team, das sich über den ersten Erfolg in der Olympiasaison freute. Der älteste Läufer im Feld, der 37-jährige Hannes Reichelt, komplettierte mit Rang drei die ÖSV-Dominanz.

Für Kriechmayr schien im US-Skiresort zwei Mal die Sonne: Als Einziger wurde er vom Himmelskörper vom Start bis ins Ziel begleitet. Das machte den ersten Weltcupsieg für Vincent, den seine Mutter nach dem Maler Vincent van Gogh nannte, möglich. „Ich habe mir noch die ersten Schwünge von Matthias Mayer angeschaut, bin dann in die Ski gesprungen und losgefahren. Während der Fahrt stellte ich fest: Es geht doch um einiges leichter als besichtigt“, meinte Kriechmayr.

Beim Siegerinterview gab er zu: „Ich hatte Glück mit dem Licht und mit der Startnummer. Ich denke, in Zukunft nehme ich immer eine niedrige Startnummer.“ Mit einem strahlenden Lächeln analysierte er seinen Lauf: „Ich habe voll riskiert, machte nur kleine Fehler. Das nötige Selbstvertrauen für einen Spitzenplatz war in mir, da ich wusste: Der Speed passt.“

Reichelt zeigte sich mit dem Podestplatz zwar zufrieden, kritisierte aber die FIS: „Wegen der schlechten Sicht konnte ich im oberen Teil die Wellen nicht sehen. Die FIS fand es nicht der Mühe wert, sie zu markieren.“ Der „Senior“ gab sich ob des Rückstandes von 0,33 Sekunden „sehr verwundert. Während der Fahrt dachte ich oft: Schnell kann das nicht sein. Jetzt bin ich aber froh, dass ich den Jungen noch so Paroli bieten kann.“ Zum Sieger meinte er nur: „Wir wissen vom Training her, dass Vince schnell ist. Daher ist der Erfolg keine Überraschung, sondern sehr verdient.“

Wie schon in Lake Louise war Matthias Mayer mit Nummer eins als Testpilot unterwegs: „Es war echt nicht einfach, weil es Passagen gab, wo du mit Hirn fahren musst, dann hieß es wieder volle Attacke.“

Heute steigt die Abfahrt und da wartet Österreich seit dem Sieg von Michael Walchhofer 2007 auf einen Sieg.

Kriechmayrs Spur war die schnellste
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