Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Das Rittern um die letzten freien Plätze

Dem FC Basel winkt das Champions-League-Achtelfinale. Atletico Madrid und Sporting Lissabon haben nur Außenseiterchancen.

Schon bald kehrt vorweihnachtliche Stille ein, aber ehe die Champions League in den winterlichen Ruhemodus wechselt, sind noch etliche Achtelfinaltickets zu vergeben. Daher heißt es für die europäische Fußball-Elite, noch einmal auf Hochleistungsbetrieb zu schalten.

Gruppe A: Für Manchester United sieht es trotz der jüngsten 0:1-Schlappe gegen Basel bestens aus. Der Gruppensieg ist den Red Devils praktisch nicht mehr streitig zu machen. Nur im Falle einer Niederlage mit mehr als sechs Toren Differenz würde die Elf von Jose Mourinho noch scheitern. Basel ist bei Punktegleichheit mit Moskau weiter, außer die Russen schaffen das Unmögliche, also in Old Trafford einen Sieg mit mindestens drei Toren Differenz.

Gruppe B: Es geht noch um etwas, nämlich den Gruppensieg. Die Bayern müssten im direkten Duell mit Paris St. Germain das Starensemble um Neymar und Cavani nach der 0:3-Auswärtspleite mit vier Toren Unterschied bezwingen, um noch Platz eins zu erobern. Die Chance für die Mannschaft mit David Alaba ist also zwar gering, aber immerhin hat PSG am vergangenen Wochenende in der französischen Meisterschaft die erste Niederlage erlitten. Die Bayern sind auf Revanche aus, auch ein „normaler“ Sieg wäre schon ein großer Erfolg und würde auch die Entwicklung unter Jupp Heynckes unter Beweis stellen.

Gruppe C: Chelsea ist zwar fix qualifiziert, will sich aber den Gruppensieg nicht nehmen lassen, weshalb es für Atletico Madrid sehr schwierig wird, den Konkurrenten AS Roma noch abzufangen. Die Spanier benötigen in London auf jeden Fall einen Sieg. Sollte dieser tatsächlich gelingen, muss Roma zu Hause gegen Qarabag gewinnen. Bei Punktegleichheit wäre Atletico aufgrund des direkten Duells weiter. Dass die Römer gegen die Aserbaidschaner straucheln, ist aber wohl nicht zu erwarten.

Gruppe D: Ähnlich ungünstig wie für die Spanier ist die Ausgangslage von Sporting Lissabon. Um doch noch in die K.-o-Runde einzuziehen, brauchen die Portugiesen einen Sieg im altehrwürdigen Nou Camp zu Barcelona. Sporting könnte davon profitieren, dass die Katalanen bereits als Gruppensieger feststehen, ist aber zusätzlich auf die Schützenhilfe des abgeschlagenen Schlusslichts Olympiakos Piräus angewiesen. Juventus muss, um ganz sicher zu gehen, bei den Griechen gewinnen. Ein Unentschieden wäre zu wenig, wenn Sporting beim FC Barcelona tatsächlich drei Zähler holen sollte. Bei Punktegleichstand wäre Juve vorn.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.