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Lions nach der Hinrunde voll auf Play-off-Kurs

Just gegen den Meister des Vorjahrs gelang den Dornbirn ­Lions der Befreiungsschlag durch einen knappen Heimerfolg.

Ich bin sehr zufrieden mit unseren Auftritten“, blickt der Sportliche Leiter der Lions Markus Mittelberger auf eine Hinrunde mit vielen Höhepunkten und großen Verletzungssorgen zurück. Bei den ersten sieben Partien – darunter allerdings größtenteils Teams der unteren Tabellenhälfte – verließen die Raiffeisen Dornbirn Lions sechs Mal als Sieger das Parkett. Doch dann schlug der Verletzungsteufel im Löwen-Gehege zu. Erst musste unter anderem Power Forward Luca Brajkovic wegen einer Knöchelverletzung passen, dann fiel auch noch Center Antoni Vicens aus. Es folgten drei Niederlagen gegen die Beletage der 2. Basketball-Bundesliga.

Arruti brilliert. Am vergangenen Wochenende gelang es dem Team von Trainer Inaki Merino allerdings, den Spieß wieder umzudrehen. Aufgrund der Ausfälle der beiden „Big Men“ stellten die Lions ihr Spiel um, und vor allem Aufbauspieler Ander Arruti übernahm Verantwortung. Dornbirn siegte zu Hause gegen die Vorjahrsmeister Villach Raiders mit 91:90, obwohl das Heimteam zur Pause noch mit 14 Punkten in Rückstand gelegen war. Doch angeführt von Arruti, der überragende 40 Punkte erzielte, arbeiteten sich die Merino-Schützlinge heran und entschieden 1,3 Sekunden vor Schluss durch einen Arruti-Freiwurf die Partie. Es war zugleich die Revanche für das Ausscheiden im Viertelfinale des Vorjahrs.

Vieles ist möglich. Vor der dreiwöchigen Weihnachtspause gilt es, noch zwei Spiele zu absolvieren. Ein Comeback von Vicens (doppelter Bänderriss) und Brajkovic (am Samstag erneut umgeknickt) erscheint unwahrscheinlich, trotzdem gibt sich Mittelberger kämpferisch: „Wir wollen zumindest eine der beiden Partien für uns entscheiden und dann im neuen Jahr mit voller Kraft wieder angreifen.“

Denn das Ziel ist laut Mittelberger klar definiert: „Es wird sehr wichtig sein, unter die Top Vier der Tabelle zu kommen, um in der Play-off-Viertelfinal-Serie das Heimrecht auf unserer Seite zu haben.“ Derzeit liegen die Dornbirner punktegleich mit den viertplatzierten Jennersdorf Blackbirds auf Rang fünf. Dass die Mannschaft jedoch Potenzial für mehr hat, hat sie bereits bewiesen. Einzig Tabellenführer Vienna Timberwolves, der in der Sommerpause groß aufgerüstet hat, scheint derzeit außer Reichweite. Obwohl die Lions-Niederlagen gegen die Wiener sowohl im Cup als auch in der Liga äußerst knapp ausfielen.

 Johannes Emerich

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