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VEU überrollt Laibach

Doppeltorschütze Dylan Stanley hatte Grund zur Freude, die Gäste waren dagegen bedient. Oliver Lerch

Doppeltorschütze Dylan Stanley hatte Grund zur Freude, die Gäste waren dagegen bedient. Oliver Lerch

Die VEU ist derzeit nicht zu stoppen. Nach dem Derbysieg über Lustenau holen sich die Feldkircher auch drei Punkte gegen ­Laibach.

Von Patrick O. Maier

Das große Aufeinandertreffen der wahrscheinlich besten Goalies der Alps Hockey League wurde vor dem Spiel erwartet. Am Ende gab es einen klaren Sieger – und der stand auf Seiten der Montfortstädter. Alex Caffi konnte auch im Duell mit Robert Kristan jubeln, und mit Caffi die FBI VEU Feldkirch. 6:1 schossen die Montfortstädter die Laibacher Drachen vom Eis und kletterten in der Tabelle auf Rang vier.

Beide Mannschaften legten von Beginn an ein hohes Tempo vor und boten rassiges Eishockey. Einzig: Zwingende Torchancen waren im ersten Drittel Mangelware. Martin Mairitsch hatte in der 16. Minute die beste Chance, schoss aber in Unterzahl (!) hauchdünn am Tor vorbei. Dennoch schien das perfekte Penaltykilling die VEU beflügelt zu haben, denn die Montfortstädter übernahmen mehr und mehr das Kommando und wurden dafür kurz vor der Pause mit dem 1:0 von Dylan Stanley belohnt (19.).

Feldkircher Dominanz. Ljubljana zeigte sich auch nach dem Seitenwechsel eisläuferisch in Ordnung, aber technisch konnten die Slowenen den Gastgebern überhaupt nicht das Wasser reichen. Teils klappte das Zusammenspiel nicht, teils wurden Chancen wie eine 3:1-Überzahlsituation direkt vor dem Tor leichtfertig vergeben. Feldkirch machte dies im Gegenzug wesentlich besser. Man merkte den Lampert-Cracks nicht nur ihr Selbstvertrauen an, sondern auch ihre gute Spielabstimmung. Den verdienten Lohn dafür gab es in der 33. Minute, als Mairitsch aus spitzem Winkel auf 2:0 erhöhte. Die VEU spielte sich von diesem Zeitpunkt an in einen wahren Rausch und zeigte klar, wer Herr auf dem Eis war. Auch das im letzten Spiel noch schwache Powerplay der Feldkircher wirkte wie ausgewechselt. Nach einem Stangenschuss von Kristof Reinthaler stellte Steven Birnstill nur Augenblicke später mit einem Hammer auf 3:0 (35./PP). Als wären die schwach spielenden Slowenen noch nicht genug bedient gewesen, feuerte Dylan Stanley noch vor der Pause einen Schuss zum 4:0 ins linke Kreuzeck (39.).

Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt zwar gelaufen, aber auch im letzten Abschnitt legten die Montfortstädter nochmals nach: Beim 5:0 ging Goalie Kristan entnervt vom Eis, aber auch sein Ersatz Tilen Spreitzer musste noch ein sechstes Tor für seine Mannschaft einstecken. Dass VEU-Hexer Caffi ebenfalls einmal hinter sich greifen musste, mag ihn eventuell persönlich schmerzen, aber dem deutlichen 6:1-Sieg tat der Ehrentreffer keinen Abbruch.

Ein glücklicher Lampert. Zufrieden zeigte sich VEU-Coach Michael Lampert nach dem Spiel: „Wenn man 6:1 gegen Laibach gewinnt, kann man nur zufrieden sein. Auch wenn Laibach eventuell nicht den besten Tag erwischt hat, bin ich froh, dass wir unsere Powerplay-Schwäche vom letzten Mal ausgebügelt haben.“

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