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Bregenz Handball

Der Favoritenrolle gerecht werden

Povilas Babarskas und Luka Kikanovic (r.) werden sich heute den Aufsteigern aus Graz in den Weg stellen. Gepa

Povilas Babarskas und Luka Kikanovic (r.) werden sich heute den Aufsteigern aus Graz in den Weg stellen. Gepa

Bregenz empfängt heute den Aufsteiger aus Graz (19.30 Uhr). Mit einem Sieg und gleichzeitigen Niederlagen von Linz und Schwaz wäre die Bonusrunde sicher erreicht.

Für die heimischen Vertreter geht es derzeit Schlag auf Schlag in der Handball-Liga Austria. Nach der überzeugenden Leistung gegen Krems am vergangenen Wochenende und vor dem Auswärtsspiel gegen West Wien am Sonntag wartet heute auf den Rekordmeister in der Handball-Arena Rieden das Duell gegen die Steirer.

Klare Rollenverteilung. Der Aufsteiger kommt mit frischem Selbstvertrauen ins Ländle. Nach lediglich zwei Siegen – der letzte gelang vor drei Monaten im September – überraschten die Grazer am Samstag und fuhren mit dem Triumph gegen Schwaz (25:24) ihren dritten vollen Erfolg ein. „Sie haben nichts mehr zu verlieren und haben sich bereits mit der Teilnahme an der Qualirunde zufriedengegeben. Wir müssen die Favoritenrolle in diesem Duell annehmen und dieser auch gerecht werden“, rechnet Bregenz-Coach Jörg Lützelberger mit motivierten und kampfbetont spielenden Gästen.

Zum Wiedersehen kommt es auf Seiten der Festspielstädter mit Nemanja Belos, der im Sommer leihweise in die Murstadt gewechselt ist, in Bregenz aber aller Voraussicht nach keine Zukunft mehr hat. Mit 73 Treffern in zehn Partien ist er nicht nur Toptorschütze der Steirer, sondern auch unter den Top-Ten-Scorern der gesamten Liga. „Er ist fantastisch in diese Saison gestartet, aber mit dem jungen Jozsef Albek im linken Rückraum haben sie einen weiteren sehr dynamischen und guten Spieler, der bereits den Fivers und den Schwazern große Probleme bereitet hat“, will Lützelberger die Stärken des Gegners nicht nur auf einen Akteur herunterbrechen.

Mindestziel Platz fünf. Ohnehin legt der 32-jährige Deutsche den Fokus lieber auf sein Team. Nach der „besten Angriffsleis­tung in der laufenden Spielzeit“ gegen Krems beschäftigt sich der frühere Jugendkoordinator noch nicht mit der Tabellensituation, wohlwissend, dass mit einem Sieg heute und gleichzeitigen Niederlagen der beiden Verfolger Linz und Schwaz der fünfte Rang fixiert wäre: „Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden, einzig im Überzahlspiel und im Gegenstoß sehe ich noch Steigerungspotenzial. Wir brauchen jetzt noch vier Punkte, damit wir unser Minimalziel, das Erreichen der Bonusrunde, erreicht haben.“

In Bestbesetzung können die Seestädter heute aber nicht antreten. Neben dem langzeitverletzten Ante Esegovic, der Ende Dezember für eine Abschluss­untersuchung nach Augsburg reisen wird und mit dessen Einsatz Lützelberger erst im April rechnet, fällt auch Kreisläufer Bojan Beljanski krankheitsbedingt aus. Fehlen könnte auch Roman Chychykalo, dessen Verletzung sich an der Achillessehne weiterhin hartnäckig hält.

 David Niederer

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