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Vertrag mit Schmidt läuft im Sommer aus

Sollte Altach eine gewisse Platzierung erreichen, verlängert sich Schmidts Vertrag. Gelingt das nicht, muss neu verhandelt werden.  GEPA

Sollte Altach eine gewisse Platzierung erreichen, verlängert sich Schmidts Vertrag. Gelingt das nicht, muss neu verhandelt werden.  GEPA

Altach-Trainer Klaus Schmidt hat entgegen den ursprünglichen Aussagen einen Einjahresvertrag, der an Ergebnisse gekoppelt ist.

Von Sebastian Rauch

Der SCR Altach und Klaus Schmidt könnten bereits im Mai nach dem letzten Spieltag getrennte Wege gehen. Entgegen den Darstellungen des Vereins bei der Vorstellung des Steirers hat Schmidt keinen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnet, sondern hat lediglich ein gültiges Arbeitspapier bis Saisonende. Daran gekoppelt ist eine leistungsbezogene Klausel, die eine Weiterbeschäftigung bei Erreichen gewisser Ziele um ein weiteres Jahr ermöglicht. Ein Vertrag über ein Jahr mit Option, sozusagen.

„Es stimmt. Ich habe einen Vertrag, der an Ergebnisse gekoppelt ist. Das bedeutet, wir müssen einen gewissen Tabellenplatz erreichen, dann verlängert sich der Vertrag automatisch. Wenn dem nicht so ist, können beide Parteien entscheiden, ob verlängert wird oder nicht“, erklärt der 50-Jährige. Welcher Tabellenplatz für die Verlängerung notwendig ist, wollte Schmidt nicht preisgeben. Dem Vernehmen nach dürfte es sich aber um Platz sechs handeln.

Kein Druck. Derzeit stehen die Altacher unter Schmidts Führung auf dem achten Rang. Auf die Mattersburger, die derzeit auf dem sechsten Platz liegen, fehlen vier Punkte. Zwölf Spieltage liegen noch vor den Rheindörflern. Zwölf Spiele, in welchen die Mannschaft ihrem Trainer einen Vertrag für die kommende Saison erspielen kann. Schlaflose Nächte bereitet die Situation, noch nicht zu wissen, wie es weitergeht, Schmidt aber nicht.

„Es setzt mich nicht unter Druck. Die Arbeit, die ich bis dato für den Verein geleistet habe, ist in meinen Augen ansprechend. Ich habe die Mannschaft in einer schwierigen Situation übernommen. Das Team war in der Frühjahrstabelle abgeschlagen Letzter und wir haben den Turnaround geschafft. Ich versuche unter den derzeitigen Umständen, die nicht einfach sind, die Mannschaft wieder an das Niveau heranzuführen, das sie zu leisten imstande ist. Ich denke, dass die Entscheidungsträger im Verein das sehen und honorieren. Daher mache ich mir um meinen Job keine großen Gedanken“, geht der Trainer von einer positiven Bewertung durch die Verantwortlichen aus.

Gespräche, den Vertrag vorzeitig zu verlängern, gab es bisher nicht. Zum einen ist die Chance auf eine Verbesserung in der Tabelle intakt, zum anderen haben die Performances in der Bundesliga Priorität. Eine Trennung im Sommer ist für Schmidt kein Thema.

„In erster Linie müssen wir schauen, dass die Mannschaft in Fahrt kommt und die Leistungen, die wir teilweise jetzt schon wieder gezeigt haben, bestätigt werden. Dann wird es ohnehin eine Entscheidung geben. Daher bin ich nicht in der Erwartung, dass man mit mir redet, sondern denke, dass der Vorstand sehr wohl sieht, was ich hier leiste. Ich glaube, dass das den Vorstellungen entspricht, und dann gehe ich davon aus, dass ich im Juni wieder in Altach Trainer bin.“

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