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Dedic erlegt Lustenau

Austria Lustenau unterliegt Wacker Inns­bruck auswärts mit 1:2. Nach einer Führung kassieren die Grün-Weißen zwei Tore nach Eckbällen.

Von Johannes Emerich

Heute haben wird dank unserer Standardsituationen gewonnen, das muss uns bewusst sein“, sagte Wacker-Trainer Karl Daxbacher nach dem Spiel. Austria-Coach Gernot Plassnegger wollte aber keine Ausreden gelten lassen: „Wir wissen, warum wir verloren haben, bei den Ecken haben wir uns nicht gut verhalten.“

Überraschende Aufstellung. Dabei schien der Matchplan der Gäste lange aufzugehen. Plass­negger überraschte mit dem Startelfdebüt von Nicolai Bösch. Zudem rückten Firat Tuncer und Lucas Barbosa in die erste Elf. Weil sich Alexander Sebald beim Aufwärmen den Finger auskugelte, übernahm für den Deutschen Nicolas Mohr den Platz im Austria-Gehäuse.

In den ersten Minuten erzeugten die Tiroler durch hohes Pressing mächtig Druck, doch die ersten Abschlussversuche von Daniele Gabriele (2.) und Zlatko Dedic (4.) waren ungefährlich. Ganz anders die Lustenauer. Debütant Bösch schickte Barbosa per Steilpass auf die Reise und der Angreifer fand in der Mitte seinen völlig freien Landsmann Ronivaldo, der aus kurzer Distanz zur Führung traf (8.).

Der Treffer gab den Lustenauern, die bei Ballbesitz auf eine defensive Dreierkette umschalteten, die nötige Sicherheit. Christopher Drazan fehlte aus 20 Metern allerdings die Präzision (17.). Die Hausherren beschränkten sich nun auf lange Bälle, die aber von der Lustenauer Defensive meist entschärft wurden. Nur ein Mal fand Innsbruck-Keeper Chris­topher Knett mit einem langen Abschlag Dedic, der im Laufduell mit Pius Dorn im Strafraum zu Fall kam. Den fälligen Elfmeter rollte der Gefoulte allerdings viel zu lässig in die Hände des gut reagierenden Mohr (39.).

Eckballschwäche. Nach der Pause nutzten die Hausherren ihre Standardstärke. Nach einem Eckball von Gabriele verlängerte Matthias Maak auf Dedic, der aus wenigen Meter zum Ausgleich einschieben konnte (48.). Zehn Minuten später wiederholte sich das Schauspiel von der anderen Seite. Erneut Ecke Gabriele, diesmal verlängerte Freitag und Dedic ließ den Ball per Bauch zum 2:1 ins Tor prallen (58.). Das Eckball-Spielchen hätte beinahe ein drittes Mal funktioniert, doch dieses Mal klärte Dorn per Kopf auf der Linie (84.).

Auch die Austria fand ihrerseits Chancen vor. Lucas Barbosa vergab drei Mal (62., 79., 87.) und Ronivaldo scheiterte in der Nachspielzeit per Kopf am Aluminium und vergab den verdienten Ausgleich.

<p class="caption">Zlatko Dedic (vorne) hat fünf seiner zehn Saisontore gegen die Austria erzielt. Gepa</p>

Zlatko Dedic (vorne) hat fünf seiner zehn Saisontore gegen die Austria erzielt. Gepa

Der Stürmer hat sich zurück in die Startelf gekämpft und präsentierte sich von seiner guten Seite. Leitete viele Pässe mit einer Berührung weiter und bereitete das 1:0 vor. Einzig beim eigenen Abschluss fehlten Barbosa, der zum sechsten Mal in dieser Saison durchspielte, das nötige Glück und die Präzision.

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