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Viel Druck bei Lützelberger-Truppe

Dominik Bammer (l.) war zuletzt einer der besseren Bregenzer, die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Jörg Lützelberger sind trotzdem tief. Gepa/Lerch (2)

Dominik Bammer (l.) war zuletzt einer der besseren Bregenzer, die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Jörg Lützelberger sind trotzdem tief. Gepa/Lerch (2)

Bregenz steht heute gegen die Fivers mit dem Rücken zur Wand. Mit dem ersten Sieg 2018 soll der Anschluss in der Bonusrunde gehalten werden.

Von Christian Höpperger

Bregenz-HB-Coach Jörg Lützelberger ist derzeit wahrlich nicht zu beneiden. Zuerst kommt ihm in der Winterpause Kreisläufer Bojan Beljanski (Kadetten Schaffhausen) abhanden, dann reiht sich in der Bonusrunde Negativerlebnis an Negativerlebnis. Heute (19 Uhr) soll der Turnaround geschafft werden – und das ausgerechnet gegen den HLA-Zweiten und amtierenden Vizemeister sowie Cupsieger aus Margareten.

Die Bilanz der Bregenzer im Kalenderjahr 2018 liest sich beileibe nicht gut: Zum Auftakt setzte es am 10. Februar daheim eine 21:23-Niederlage gegen Hard, am 16. geriet man in Krems 31:36 unter die Räder und am 23. folgte mit 22:29 bei West Wien die nächste Pleite. Das Ergebnis ist gleichermaßen logisch wie unerfreulich: Als Dritter der Hauptrunde verspielte man den knappen Vorsprung auf Krems und West Wien und ziert als einziges siegloses Team der HLA-Top-Gruppe das unrühmliche Tabellenende. Nun müssen Punkte her, will man im Kampf um die vorderen vier Plätze (verbunden mit dem Pick-Recht fürs Viertelfinale) mitreden.

Erster Sieg muss her. Der heutige Gegner aus Wien hat das Potenzial, bei Bregenz eine Initialzündung auszulösen. Schaffen Frühstück & Co. den ersehnten Sieg, kann dies Selbstvertrauen und einen Motivationsschub für die weiteren Aufgaben bringen. Bei einer weiteren Niederlage könnte der Schuss aber sprichwörtlich nach hinten losgehen und der letzte Platz zementiert werden.

Einer der Aktivposten im Bregenzer Team ist Dominik Bammer, er appelliert an die Moral seiner Mannschaft: „Trotz der Niederlagen dürfen wir nicht an uns zweifeln. Jeder hat seine Aufgabe im Team, und die gilt es, mit voller Konzentration zu erfüllen. Wir brauchen eine solide, aber harte Abwehr und eine gewisse Akribie in der Vorbereitung auf das Spiel.“ Personell „wackelt“ bei den Hausherren nur Rückraumspieler Nico Schnabl (Fußverletzung im Training), alle anderen sind bereit, vor eigenen Fans die Rehabilitation zu schaffen.

Zurück in die Spur. Margareten plant im zweiten Teil der Ländle-Tour zwei volle Punkte ein. Vergangene Woche musste man sich nach hartem Kampf erst in der Schlussphase Hard noch deutlich mit 28:33 geschlagen geben, das soll heute anders werden. Coach Peter Eckl, der nach wie vor auf seinen Spielmacher Vitas Ziura verzichten muss, verspricht dem Gegner vollen Angriff: „Das Hard-Spiel ist nun fürs Erste abgehakt. Wir haben einige Situationen gegen sie alles andere als clever gelöst, deshalb verloren. Wir wissen, dass wir das besser können und werden schon in Bregenz wieder voll auf Angriff gehen.“

<p class="caption">Dominik Bammer (l.) war zuletzt einer der besseren Bregenzer, die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Jörg Lützelberger sind trotzdem tief. Gepa/Lerch (2)</p>

Dominik Bammer (l.) war zuletzt einer der besseren Bregenzer, die Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Jörg Lützelberger sind trotzdem tief. Gepa/Lerch (2)

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