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Bregenz fehlteam Ende wieder die Cleverness

Lukas Frühstück setzte sich zu selten gegen die Fivers-Defensive durch. Dietmar Stiplovsek

Lukas Frühstück setzte sich zu selten gegen die Fivers-Defensive durch. Dietmar Stiplovsek

Viertes Spiel – vierte Niederlage. Bregenz HB muss vor 800 Fans bittere 25:26-Heimpleite gegen Margareten einstecken. Damit setzt sich die Lützelberger-Truppe am Tabellenende fest.

Von Christian Höpperger

Die Bregenzer Handballer können einfach nicht mehr gewinnen. Am Samstagabend unterliegen Frühstück & Co. zu Hause vor 800 Fans nach spannendem Kampf Vizemeister Margareten mit 25:26 (13:13) und bleiben damit im Jahr 2018 ohne Punktgewinn.

Dabei gelang den Hausherren ein Auftakt nach Maß: Kapitän Frühstück stellte sich nach 30 Sekunden mit einem Schlagwurf-Treffer bei Fivers-Schlussmann Filzwieser vor, Legionär Babarskas erhöhte drei Minuten später auf 2:0. Doch die Wiener ließen mit der Antwort nicht lange auf sich warten und glichen durch Jonas und Kolar bis zur 7. Minute zum 2:2 aus. In der Folge ging es in dieser Tonart weiter: Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, es entwickelte sich ein Paarlaufen, das mit dem 13:13-Pausenstand ein gerechtes Zwischenresultat ergab. Sowohl die 6:0-Deckung der Lützelberger-Sieben als auch die offensivere Variante der Wiener verrichteten einen ordentlichen Job und verhinderten die Entfaltung der gegnerischen Angriffsreihen. Jedes Tor musste auf beiden Seiten mühsam erarbeitet werden, aus dem Kombinationsspiel lief wenig, wenngleich die Gäste hier leichte Vorteile aufwiesen.

Kein Kreisspiel. Der Grund hierfür ist leicht erklärt: Bei Bregenz fehlt nach dem Abgang von Beljanski (Kadetten Schaffhausen) ein ansatzweise vergleichbarer Kreisläufer. Weder Mohr noch Gangl sind von ihrer Erfahrung, aber auch ihrem Potenzial in der Lage, die Lücke zu schließen. Und der einzige, der dazu ansatzweise in der Lage wäre – Bammer – wird aktuell am linken Flügel eingesetzt, da hier ebenfalls die Alternative Wassel nicht eingesetzt wird. Im Hintergrund wird aber an einer Lösung für die kommende Saison gearbeitet, damit es dann auch am Kreis wieder rund läuft.

Auch bei den Margaretnern, die letzte Woche in Hard 28:33 verloren, ist derzeit nicht alles eitel Wonne. Zum einen fehlt Ziura (Sehnenverletzung) besonders in den heiklen Phasen als Denker und Lenker, zum anderen verfügt der Vizemeister mit Filzwieser und Tanic aktuell nicht über das stärkste Torhüter-Gespann. Filzwieser machte nach 16 Minuten Platz für Tanic, der konnte auch nur bedingt Akzente setzen – das Torhüter-Duell ging klar an Aleksic.

„Echt bitter“. Nach Wiederanpfiff hatten die Gastgeber dann die stärkste Phase: mit einem 3:0-Lauf stellten sie unter dem Jubel der Fans auf 19:16. Doch auch hier hatten die Fivers die passende Antwort – nur vier Minuten danach stand es 19:19. Zehn Minuten vor dem Ende war bei 21:21 immer noch jeder Ausgang möglich, die Anspannung stieg merklich. In der finalen Phase egalisierten Bammer und Kikanovic ein 23:25, am Ende fehlte Bregenz aber erneut die Cleverness zum Sieg – Margareten setzte sich 26:25 durch. Enttäuscht gab sich der mit sieben Treffern beste Bregenzer, Bammer: „Es ist echt bitter. Obwohl Margareten das jüngere Team hat, spielen sie es am Ende cleverer, während wir dumme Fehler machen.“

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