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Dieses Spektakel hat keinen Sieger verdient

Das hochklassige Offensivfeuerwerk zwischen Leipzig und Dortmund endete 1:1. Die Ösi-Trainer Hasenhüttl und Stöger können damit leben.

Von Michael Lorber aus Leipzig

Rasse, Klasse, Vollgas-Fußball. Es gab nichts, was das hochklassige Spiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund in der 25. Runde der deutschen Bundesliga nicht zu bieten hatte. Mit einer 1:1-Punkteteilung endete das Spektakel, mit dem Dortmund und Peter Stöger besser leben können als Ralph Hasenhüttl und seine Leipziger. Am Ende sprachen aber beide Trainer von einem leistungsgerechten Unentschieden.

Ersichtlich war in dieser Begegnung, dass beide Ösi-Mannschaften hinter der Vormachtstellung des FC Bayern München in der Bundesliga den Ton angeben, derzeit nicht ergebnistechnisch, aber sehr wohl spielerisch. Beide Mannschaften zeigen modernen Fußball, mit schneller Balleroberung. Da werden die Visiere hochgeklappt und risikoreich gegen den Ball gearbeitet. Keine Spur von horizontalem Hin-und-Her-Geschiebe mit viel Ballbesitz, wie es etwa Pep Guardiola spielen lässt. Diese Teams spielen mit einer immensen Intensität, trotz der Dauerbelastung Liga und Europacup.

Die Leipziger gingen durch Augustin (29.) in Führung, Reus (38.) gelang wenig später der Ausgleich. Leipzig-Legionär Konrad Laimer war zufrieden mit dem Punkt, hatte seine Mannschaft die jüngsten drei Bundesliga-Spiele doch alle verloren: „Es tut gut, gegen so einen Gegner zu punkten.“

Nicht ganz glücklich war Hasenhüttl mit dem Ausgang. „Wir haben leider wieder den Vorsprung aus der Hand gegeben. Bei einigen aussichtsreichen Szenen ist der letzte Pass nicht gekommen. Aber wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, da muss man auch einmal zufrieden sein. Obwohl, endgültig zufriedenstellend ist es nicht“, sagte der Grazer.

Zehn Spiele in Serie kassierte Dortmund nun schon keine Niederlage mehr, ist unter Stöger ungeschlagen. Das 1:1 in der Vorrunde gegen Augsburg ärgerte den Wiener noch, mit dem 1:1 gegen Leipzig war Stöger zufrieden und sagte: „Die Leistung meiner Mannschaft war heute richtig gut.“ Beide Trainer gehen davon aus, dass sie mit ihrer Mannschaft bis zum Ende der Meisterschaft um die Champions-League-Plätze spielen werden.

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