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Ein gutes Jahr für den Radsport

Das Team Vorarl­berg 2018 inklusive Betreuer. Klaus  Hartinger

Das Team Vorarl­berg 2018 inklusive Betreuer. Klaus  Hartinger

Das Team Vorarlberg-Santic feiert heuer sein 20-Jahr-Jubiläum. Da passt es gut, dass die Österreich-Tour und die Weltmeisterschaft vor der Haustüre stattfinden.

Von Johannes Emerich

Wenn am späten Nachmittag des 30. Septembers der neue Weltmeister über die Ziellinie vor dem Innsbrucker Landestheater fährt, könnte sich der Stellenwert des Radsports in Österreich grundlegend verändert haben. Die Weltmeisterschaft in der Tiroler Landeshauptstadt wird unzählige Fans aus ganz Europa nach Österreich locken, dazu sind die rot-weiß-roten Radprofis – darunter auch der Hohenemser Matthias Brändle – quantitativ und qualitativ so stark aufgestellt wie noch nie.

Vier Lokalmatadore. Von diesem sich anbahnenden Rad-Boom will auch das Team Vorarlberg profitieren. Die Rankweiler Equipe startet heuer zum 20. Mal in eine neue Saison. Mit alten Zielen, aber vielen neuen Gesichtern. Das Vorarlberger Trio um Patrick Jäger, Maximilian Hammerle und Daniel Geismayr hat Verstärkung bekommen. Der Hohenemser Dominik Amann, der sich im Vorjahr überraschend den Junioren-Staatsmeistertitel gesichert hatte, soll beim Team Vorarlberg eine Talentprobe abliefern. „Wir erwarten uns keine Wunder. Dominik ist technisch gut und verfügt über eine gute Rennübersicht. Er ist Juniorenmeister geworden, weil er mutig war. Solche Fahrer brauchen wir“, sagt Team-Manager Thomas Kofler über den Jüngsten im Kader.

In einer ähnlichen Situation befand sich im Vorjahr Hammerle, der seine Chance nutzte und unter anderem bei der Österreich-Rundfahrt mit guten Platzierungen überzeugte. „Das zweite Jahr ist bekanntermaßen schwieriger als das erste. Aber Maximilians Wille zeichnet ihn aus, dadurch ist er kaum abzuhängen“, beschreibt Kofler die Stärken des Lauterachers. Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Jäger. Der Feldkircher ist seit vielen Jahren im Team Vorarlberg, in den vergangenen Monaten stagnierte allerdings die Entwicklung beim 24-Jährigen. Es wird nun Zeit für den nächsten Schritt, sonst dürfte es in der Zukunft eng werden für Jäger.

Der Spagat von Geismayr. Von Stagnation kann bei Geismayr keine Rede sein. Der Dornbirner Mountainbiker fuhr bei der Österreich-Rundfahrt 2017 ins Spitzenfeld und musste sich beim härtesten Ein-Tages-Rennen der Welt, dem Pro Ötztaler 5500, fast nur World-Tour-Fahrern geschlagen geben. In dieser Saison gilt das Hauptaugenmerk des Dornbirners dem Mountainbike-Marathon-WM-Titel, den er im Vorjahr als Dritter knapp verpasst hat. Sollte dem 28-Jährigen der Sieg bei der WM im italienischen Auronzo gelingen, könnte er sich ausschließlich auf die Straße konzentrieren. Dann ist Geismayr sogar ein Aufstieg in die World Tour zuzutrauen.

Aktuell gelingt dem Dornbirner allerdings der Spagat zwischen Straßen- und Mountainbikerennen ganz gut. Bei der berglastigen Österreich-Rundfahrt soll er gemeinsam mit den Schweizern Patrick Schelling und Matteo Badilatti eine Dreierspitze bilden, die bei den Anstiegen wahlweise attackieren oder Tempo bolzen kann.

Schwieriger Start. Die Österreich-Rundfahrt ist jedes Jahr einer der Saisonhöhepunkte für das Team Vorarlberg. Dieses Mal gestaltet sich die Ö-Tour allerdings noch spezieller, da der Auftakt nur wenige Kilometer vom Hauptquartier des Teams in Feldkirch ausgetragen wird. „Bei der ersten Etappe wollen wir vor allem aktiv fahren, was dann rauskommt werden wir sehen“, bleibt Kofler vorsichtig.

Der Auftakt in die Saison verlief holprig. Bei den Ein-Tages-Rennen in Slowenien und Kroatien kam es aufgrund hektischer Rennsituationen zu zahlreichen Stürzen. So erwischte es den neuen italiensichen „Road Captain“ Davide Orrico bei einer Abfahrt, der Italiener blieb zum Glück unverletzt. Ebenso wie der neue belgische Klassikerspezialist Joeri Stallaert, der sich bei der Umag Trophy im Zielsprint perfekt positioniert hatte und dann von einem Konkurrenten zu Boden gebracht wurde.

Besser ging es dem Belgier gestern bei der Porec Trophey, bei der er als Siebter fünf UCI-Punkte holte. Teamkollege Gian Friesecke kam unmittelbar hinter Stallaert als Achter ins Ziel.

<p class="caption">Von den Neuzugängen Jannik Steimle, Davide Orrico und Joeri Stallaert (v.l.) erwartet sich das Team Etappensiege.  Gepa, Hartinger (2)</p>

Von den Neuzugängen Jannik Steimle, Davide Orrico und Joeri Stallaert (v.l.) erwartet sich das Team Etappensiege.  Gepa, Hartinger (2)

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Von den Neuzugängen Jannik Steimle, Davide Orrico und Joeri Stallaert (v.l.) erwartet sich das Team Etappensiege.  Gepa, Hartinger (2)

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Von den Neuzugängen Jannik Steimle, Davide Orrico und Joeri Stallaert (v.l.) erwartet sich das Team Etappensiege.  Gepa, Hartinger (2)

<p class="caption">Patrick Schelling (l.) und Daniel Geismayr sollen bei den Bergetappen für Spitzenresultate sorgen.</p><p class="credit"> Gepa (2)</p>

Patrick Schelling (l.) und Daniel Geismayr sollen bei den Bergetappen für Spitzenresultate sorgen.

 Gepa (2)

Wichtige Termine

Rad-Bundesliga

25. März 

Leonding

1. Mai

GP Vorarlberg Nenzing

6. Mai 

Burgenland-Rundfahrt

10. Juni 

GP Niederösterreich St. Pölten

29. Juni 

Österreichische Meisterschaft Einzelzeitfahren (NÖ)

1. Juli

Österreichische Meisterschaft Straße (Wien)  

18. August

Österreichische Meisterschaft Berg in Diex (Kärnten)

19. August

GP Südkärnten Völkermarkt

15. September

King of the Lake Attersee

16. September

GP Judendorf

Österreich-Rundfahrt

7. Juli bis 14. Juli

Mit Start in Feldkirch

Internationale Rennen

24. März

Classic Loire Atlantique (1.1)

1. April

La Roue Tourangelle (1.1)

22. April

Giro dell’Appennino (1.1)

3. Juni

GP Lugano (1.1)

7. Juni

GP Gippingen (1. HC)

1. bis 5. August

Tour Alsace (2.2)

23. bis 26. August

Deutschland-Tour

Rad-WM in Innsbruck

23. bis 26. September

Zeitfahren (Team und Einzel)

27. September

Straßenrennen Juniorinnen und Junioren

28. September

Straßenrennen Herren U23

29. September

Straßenrennen Damen

30. September
Straßenrennen Herren

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