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Der NBA-Traum rückt näher

Luka Brajkovic (l.) beschäftigt in Österreich mehrere Gegenspieler. In Davidson will er in die Fußstapfen von Stephen Curry (oben) treten.  USA Today

Luka Brajkovic (l.) beschäftigt in Österreich mehrere Gegenspieler. In Davidson will er in die Fußstapfen von Stephen Curry (oben) treten.  USA Today

Basketballer Luka Brajkovic wechselt im Sommer in die USA. Der 18-Jährige hat sich für das Davidson College in North Carolina entschieden.

Von Johannes Emerich

Luka Brajkovic wird ein Wildcat. So wird nämlich das Basketballteam des Davidson College bezeichnet, an dem der junge Vorarlberger ab Sommer studieren wird.

Brajkovic, der derzeit für die Raiffeisen Dornbirn Lions in der 2. Basketball-Bundesliga spielt, gilt als das größte Talent im österreichischen Basketball seit Jakob Pöltl. Schon im vergangenen Sommer stand ein Wechsel des Feldkirchers in die USA zur Diskussion. Brajkovic, der 2017 am Sportgymnasium seine Matura absolviert hat, entschied sich in Rücksprache mit den Lions dazu, eine weitere Saison in Vorarlberg zu bleiben und an seinen Defiziten zu arbeiten. Lions-Coach Inaki Merino hat sich dazu intensiv mit seinem Schützling beschäftigt und das Spiel des 18-Jährigen variantenreicher gemacht.

Der 2,06 Meter große Brajkovic erweiterte sein Repertoire, nimmt inzwischen zum Beispiel vermehrt Würfe aus der Distanz. Aktuell hält Brajkovic bei einem Schnitt von 18,6 Punkten und 7,4 Rebounds.

Curry war hier. Das Davidson College befindet sich in der Nähe von Charlotte, der größten Stadt des US-Bundesstaates North Carolina. Die Hochschule wurde 1837 gegründet und wird derzeit von knapp 2000 Studierenden besucht. Sportliches Aushängeschild des Colleges ist das „Davidson Wildcats“-Basketballteam, das schon 13 Mal am NCAA-Finalturnier teilgenommen hat. Die NCAA ist die nationale Collegemeisterschaft in den USA. Bekanntester Absolvent des Davidson Colleges ist unbestritten Stephen Curry, der in Charlotte aufgewachsen ist und drei Jahre (2006 bis 2009) in Davidson studiert hat. Der zweifache NBA-Champion führte die Wildcats im Jahr 2008 unter die „Elite Eight“, wie die besten College-Teams der USA in jedem Jahr genannt werden. Ein Spind in der Spielerkabine in Davidson erinnert an den aktuellen Star der Golden State Warriors.

Erster Schritt Richtung NBA. Brajkovic hat sich bereits im Vorjahr das College angesehen und mit Langzeit-Trainer Bob McKillop ein langes Gespräch geführt. Da vier potenzielle Konkurrenten auf der Position von Brajkovic nach dieser Saison ihre College-Karriere beenden, hat der 18-Jährige gute Chancen auf genügend Einsatzminuten bereits im kommenden Jahr. Der Besuch eines Elite-Colleges ist für Spieler aus Europa ein erster Schritt in Richtung NBA. Der Weg Brajkovics ähnelt jenem von Österreichs einzigem NBA-Profi Pöltl.

Der Wiener wechselte nach seiner Zeit in Österreich ebenfalls als 18-Jähriger in die USA zu den Runnin’ Utes, dem Basketballteam eines Colleges in Utah. Nach guten Leistungen in der NBA wurde Pöltl von den Toronto Raptors gedraftet.

<p class="caption">Luka Brajkovic (l.) beschäftigt in Österreich mehrere Gegenspieler. In Davidson will er in die Fußstapfen von Stephen Curry (oben) treten.  USA Today</p>

Luka Brajkovic (l.) beschäftigt in Österreich mehrere Gegenspieler. In Davidson will er in die Fußstapfen von Stephen Curry (oben) treten.  USA Today

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