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Generalprobe für das Derby

Die Harder haben in der Bonusrunde alle bisherigen Spiele gewonnen und gehen auch gegen West Wien als Favorit in die Partie. GEPA/Lerch

Die Harder haben in der Bonusrunde alle bisherigen Spiele gewonnen und gehen auch gegen West Wien als Favorit in die Partie. GEPA/Lerch

Alpla HC Hard heute (19) gegen West Wien vor heimischen Fans in der Favoritenrolle. Bereits kommenden Mittwoch steigt in der Sporthalle am See das Derby gegen Bregenz.

Von Christian Höpperger

Der Abschluss der Hinrunde in der HLA-Bonusrunde verspricht Spannung. Der Alpla HC Hard empfängt am Freitagabend (19 Uhr) in der Sporthalle am See den Vierten West Wien und misst sich dabei im Fernduell mit dem zweiten Wiener Klub – Fivers Margareten – im Fernduell um die Tabellenführung.

Einen Punkt liegen die „Roten Teufel“ vor den Margaretnern, die im Fernseh-Spiel (20.20 Uhr) den Dritten UHK Krems empfangen. Die beiden Dominatoren der letzten Jahre gelten gleichermaßen als Favoriten – die finale Entscheidung um den Sieg in der Bonusrunde wird wohl im direkten Duell in zwei Wochen in der Hollgasse fallen.

Hard bislang makellos. Während Hard in der Bonusrunde mit drei Siegen aus ebenso vielen Spielen makellos unterwegs ist, konnte West Wien nur ein Mal – 29:22 zu Hause gegen Nachzügler Bregenz HB – gewinnen. Nicht nur deshalb reisen die „Glorreichen Sieben“ als Außenseiter ins Ländle. Ihr isländischer Coach, Hannes Jon Jonsson, gibt sich dennoch kämpferisch: „Wenn man sich die Mannschaft anschaut, dann haben sie zwei wirklich gute Leute auf jeder Position und unglaublich viel Erfahrung. Mit dieser Mannschaft darf man eigentlich gar keinen Punkt verlieren. Wir fahren aber nach Hard und geben unser Bestes. Vielleicht können wir den Meis­ter etwas überraschen, und wenn die Einstellung stimmt wie gegen Bregenz, dann ist alles möglich.“ Personell muss Jon Jonsson auf Torhüter Florian Kaiper und Rechtsaußen Julian Ranftl verzichten.

Anders die Situation bei Hard-Coach Petr Hrachovec. Bis auf die Langzeitverletzten Risto Arnaudovski und Konrad Wurst kann der Tscheche alle Spieler zum Einsatz bringen. Apropos Arnaudovski: Die schlimme Knieverletzung des Mazedoniers, die ursprünglich eine weitere Operation im Frühjahr bedingt hätte, entwickelt sich besser als erwartet. Nach derzeitigem Stand kommt der Rückraum-Spieler um einen weiteren Eingriff herum und ist guter Dinge, noch in dieser Saison ein Comeback feiern zu können.

Sein Team strotzt nach den zuletzt gezeigten Top-Leistungen vor Selbstvertrauen: „Ich spüre im Team die Vorfreude auf diese Partie. Wir akzeptieren die Favoritenrolle und nehmen diese an. Wir kennen aber die Qualitäten von West Wien. Vor allem auf die beiden Isländer Olafur Ragnarsson und Viggo Kristjansson sowie Linksaußen Sebastian Frimmel müssen wir achten. Wir werden mit höchster Konzentration ins Spiel gehen.“

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Schmid und Co. nach dem West-Wien-Spiel nicht. Schon am kommenden Mittwoch steigt zum Auftakt der Rückrunde in der Sporthalle am See das nächs­te Ländle-Derby (19.30) gegen den Lokalrivalen aus Bregenz.

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