Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Der Blick ist wieder nach oben gerichtet

Die Innenverteidiger Philipp Netzer (Bild) und Benedikt Zech sind vor Rapids Offensive gewarnt. GEPA

Die Innenverteidiger Philipp Netzer (Bild) und Benedikt Zech sind vor Rapids Offensive gewarnt. GEPA

Nach dem 2:1-Sieg in St. Pölten wollen die Alt­acher heute (16 Uhr) zu Hause gegen Rapid die Leistung bestätigen. Platz fünf ist noch nicht abgeschrieben.

Von Sebastian Rauch

Elf Partien sind in dieser Saison noch ausständig. Somit sind noch 33 Punkte zu vergeben. Derzeit rangiert der SCR Altach auf dem achten Tabellenplatz. Sechs Zähler fehlen den Rheindörflern auf den LASK, der derzeit den fünften Rang innehat. Wird Salzburg, das im Halbfinale des ÖFB-Cups auf Mattersburg trifft, auch heuer wieder Cupsieger, so würde eben dieser fünfte Platz für eine Teilnahme an der Qualifikation für die Europa League berechtigen. Ein Ziel, dass sich die Vorarl­berger von Beginn an gesteckt und trotz des durchwachsenen Starts ins Jahr 2018 nicht aus den Augen verloren haben.

„Sechs Punkte sind nicht die Welt. Wenn sich die Mannschaft vor uns weiter fleißig die Punkte gegenseitig wegnehmen, dann sind wir voll im Geschäft“, erklärt Abwehrspieler Benedikt Zech. Vorausgesetzt, die Altacher selbst lassen sich nicht zu viele der noch zu holenden 33 Punkte durch die Lappen gehen. Den Anfang zur Aufholjagd auf die Konkurrenz hat das Spiel in St, Pölten gemacht. Erstmals im Jahr 2018 gelangen den Vorarlbergern zwei Treffer, erstmals reichte die Leistung zu einem Sieg. Eine Erleichterung über den erstmaligen Gewinn dreier Punkte war Trainer Klaus ­Schmidt und der Mannschaft nach der Partei anzumerken. Dennoch ist ein Spiel noch kein Grund, für Jubelgesänge. Das sehen die Verantwortlichen auch in Altach so. „Als es nicht so für uns gelaufen ist, haben wir an den Rädchen gedreht, um ausgemachte Defizite zu beheben. Schritt für Schritt sind wir weitergekommen und belohnt worden. Die Mannschaft merkt, dass sie kompakter wird und nach vorne hin Gefahr ausstrahlen kann. Die Mannschaft arbeitete auch in dieser Woche fokussiert und konzentriert, wie schon in den Wochen zuvor“, sagt Schmidt über die Trainingseinheiten seit dem Sieg in Nieder­österreich.

Im Duell heute gegen Rapid heißt es, den Trend zu bestätigen. Vor allem zu Hause zeigten die Altacher bisher ansprechende Leistungen, und das soll nun auch der Rekordmeister zu spüren bekommen. Das Ziel ist es, den Rapidlern spielerisch Herr zu werden und mit aggressivem Spiel zu Fehler zu zwingen.

Positive Statistik. Geht es nach Trainer Schmidt, wird Altach sich nicht verstecken. Zumal die direkte Bilanz gegen den Rekordmeister eine positive ist und die Grün-Weißen rein statistisch zu den Lieblingsgegnern der Rheindörfler zählen. Seit dem Wiederaufstieg haben die heutigen Hausherren gegen die Wiener sechs Spiele gewonnen, vier Mal remisiert und vier Niederlagen kassiert.

Nichtsdestotrotz sind Spieler und Trainer im Lager der Altacher gewarnt. Eine Statistik gewinnt keine Spiele, und die Qualität des heutigen Gegners, vor allem in der Offensive, ist unbestritten. Mit der Rückkehr von Louis Schaub sind die Gün-Weißen variabler, und Stürmer Giorgi Kvilitaia präsentierte sich zuletzt in durchaus ansprechender Form.

„Wir spielen nicht zum ersten Mal gegen Rapid und wissen, dass sie große Qualität haben. Wenn Kvilitaia vorne spielt, sind sie nochmals gefährlicher, weil sie auch über die Flanken kommen können. Er ist kopfball- und zweikampfstark. Neben dem Georgier werden die flinken kleinen Spieler für Unordnung sorgen. Aber darauf sind wir eingestellt und werden sie bekämpfen“, sagt Innenverteidiger Zech.

Mit einem Sieg würden die Altacher den Druck auf die vor ihnen liegenden Mannschaften erhöhen. Vor allem auf Mattersburg, das erst am Sonntag gegen Salzburg antreten muss. „Ich habe im Hinterkopf, dass wir uns mit einem Sieg wieder nach oben orientieren können. Nach hinten sind wir abgesichert, daher geht der Blick nur nach vorne.“ Mit dem Ziel, nach 36 Runden zumindest auf Platz fünf zu stehen. Doch bis es so weit sein könnte, sind noch elf Partien zu spielen und 33 Punkte zu vergeben.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.