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Der Erfolg kommt spät

Die Lustenauer hatten das bessere Ende für sich. Nach dem 0:1 zur Pause drehte die Austria die Partie. Dietmar Stiplovsek

Die Lustenauer hatten das bessere Ende für sich. Nach dem 0:1 zur Pause drehte die Austria die Partie. Dietmar Stiplovsek

Vor 1900 Zuschauern schlägt Austria Lustenau den Kapfenberger SV mit 3:1. Nach schlechter erster Hälfte drehen die Grün-Weißen wieder einmal erst spät auf.

Von Johannes Emerich

Es war nicht gut, was wir in der ersten Hälfte gezeigt haben“, sagte Austria-Trainer Gernot Plassnegger nach der Partie. Der Steirer hatte recht. Lange schien es, als würde seine Elf nach den guten Auftritten gegen Wiener Neustadt und Innsbruck einen Rückschritt in der Entwicklung machen.

Insgesamt 41 Fouls. Die Partie begann sehr zerfahren. Kapfenberg stellte die Passräume im defensiven Mittelfeld gut zu und zwang die Austria damit zu vielen langen Bällen. Die Gäste fühlten sich bei diesem „Kick and Rush“ pudelwohl und garnierten ihre Darbietung mit einer aggressiven Zweikampfführung, womit die Hausherren stets Probleme haben.

Die Führung der Gäste fiel folgerichtig nach einem gewonnenen Zweikampf. Manuel Haas nahm Jodel Dossou an der Strafraumgrenze den Ball ab und hämmerte ihn zum 1:0 ins Netz (18.). Das Spiel hatte sich bis dahin fast ausschließlich in der Lustenauer Hälfte abgespielt. Die Plassnegger-Elf kam nur bei Standards vor das gegnerische Tor, die einzige Möglichkeit vergab Lucas Barbosa nach einer Brasilo-Kombination über William und Ronivaldo (41.).

Comeback. In der Pause traf Plassnegger den richtigen Ton, vor allem Christopher Drazan präsentierte sich um 180 Grad gedreht. Der Außenbahnspieler fand mit einer flachen Flanke Barbosa, der zum Ausgleich nur noch einschieben musste (55.).

Kurz danach hatte die Austria Glück. Nach einem Stellungsfehler von Simon Pirkl und einem klugen Querpass von Benjamin Rosenberger hätte Lucas Rangel nur noch das leere Tor treffen müssen, doch der Brasilianer verzog aus 15 Metern deutlich.

In der 69. Minute brachte Plassnegger seinen verlässlichen Joker Daniel Sobkova. Bereits mit der ersten Ballberührung bereitete der Linksfuß einen Treffer vor, doch Ronivaldo kam aus dem Abseits (70.). So erledigte es Sobkova einfach selbst. Nach flachem Zuspiel von Drazan überraschte der 32-Jährige Kapfenberg-Keeper Paul Gartler mit einem Flachschuss ins kurze Eck (75.). Wieder fanden die Gäste direkt nach einen Gegentreffer eine Topchance vor, doch Nicolas Mohr reagierte blendend gegen Daniel Geissler (76.).

Auf der anderen Seite war es erneut Drazan, der mit seinem dritten Assist des Abends das 3:1 durch Ronivaldo vorbereitete. Damit hatte die Partie, die aus Sicht der Austria so schlecht begonnen hatte, doch noch ein versöhnliches Ende.

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