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Handball

Harder drehen nach Pause auf

Herburger war in den Reihen der Harder mit sieben Treffern bester Werfer. Hartinger

Herburger war in den Reihen der Harder mit sieben Treffern bester Werfer. Hartinger

Nach 18:16 zur Pause reichen Hard 20 starke Minuten für einen ungefährdeten 35:31-Sieg über West Wien. Am Mittwoch (19.30) folgt das Ländle-Derby.

Von Christian Höpperger

Der Alpla HC Hard verteidigte im letzten Spiel der HLA-Bonusrunde mit einem souveränen 35:31- (18:16)-Sieg über West Wien die Tabellenführung und geht voller Selbstvertrauen ins Derby am Mittwoch in eigener Halle. Vor 1300 Fans und dem designierten neuen Trainer Klaus Gärtner zogen sie den beherzt agierenden Wienern mit einer Leistungssteigerung nach der Pause den Nerv und feierten den vierten Sieg im vierten Spiel.

Dabei ließ die Startphase erahnen, dass die Hausherren an diesem Abend keine Gastgeschenke zu erwarten hatten. Der isländische Rückraum-Spezialist Ragnarsson stellte auf 0:2, Hards Kapitän Schmid konterte ebenso trocken zum 2:2 (3. Minute). Hard ließ im Angriff einige Chancen aus, Ragnarsson erhöhte auf 2:3.

Abwehr zu passiv. Erst einige Paraden von Doknic und ein 3:0-Lauf durch Tanaskovic und zweimal Surac brachten mit 5:3 ein „standesgemäßes“ Zwischenergebnis. Doch wer nun einen Alleingang der Hrachovec-Truppe erwartete, wurde enttäuscht. Die Wiener glichen in Unterzahl aus (14./7:7) und machten ­Schmid & Co. das Leben schwerer als erwünscht. Die Ursache lag aber in der eigenen Defensivschwäche. Denn wie schon in den letzten Spielen fand die Abwehrreihe der Hausherren nicht zur üblicherweise richtigen Abstimmung. Es fehlte der Zugriff auf den ballführenden Gegner, was sich in vielen „einfachen“ Toren des bärenstarken Rückraums der Gäste niederschlug. Neben dem Island-Duo Ragnarsson/Kristjansson war es der Ungar Hajdu, der beinahe nach Belieben traf.

Auch Hards Torhüter-Gespann Doknic/Hurich konnte sich im ersten Durchgang nur phasenweise in Szene setzen, dann aber spektakulär. Eine Doppelabwehr von Hurich (ab der 24. Minute für Doknic im Tor) zwei Minuten vor dem Pausenpfiff (16:15) sicherte seinem Team die Führung. Dank eines Knauth-Treffers per Siebenmeter nach Ablauf der Uhr ging es mit einem schmeichelhaften 18:16 in die Kabinen. Nach Wiederbeginn schickte Hrachovec sein Team mit einer 5:1-Abwehr aufs Feld – mit fataler Wirkung für West Wien. Der Rückraum konnte sich nicht mehr entfalten, und Hurich brillierte mit einer Paraden-Serie. Hards Angreifer nutzten die Ballgewinne zu einem 5:0-Lauf von 20:18 (34.) auf 25:18 (40.) – die Partie war spätestens bei 31:24 (52.) entschieden. Nachlassende Konzentration ließ den Vorsprung schmelzen, nach kurzweiligen 60 Minuten stand ein 35:31 zu Buche, Mannschaft und Fans feierten ausgelassen.

Weiter geht es für den Meis­ter schon am Mittwoch (19.30) mit dem Derby gegen Bregenz. Das Hinspiel vor einem Monat endete mit einem 23:21-Auswärts­erfolg, zu Hause sind die seit 16. Mai 2016 ungeschlagenen Harder gegen den zuletzt schwächelnden Rekordmeister Favorit.

Tabelle

 1. Hard 4 4 0 0 122:108 22 (14) 
 2. Fivers 3 2 0 1 85:83 19 (15) 
 3. Krems 3 2 0 1 89:85 15 (11) 
 4. West Wien 4 1 0 3 108:113 13 (11) 
 5. Bregenz 4 0 0 4 99:114 12 (12) 

5. Runde, gestern:Alpla HC Hard – West Wien 35:31 (18:16)Sporthalle am See, 1100 Zuschauer, SR Begusch/Kotrc. Tore: Herburger 7, Zivkovic 6, Schmid 5, Horvat 4, Knauth 4/1, Zeiner 3, Surac 2, Tanaskovic 2, Weber 1/1, Raschle 1 bzw. Kristjansson 7/3, Ragnarsson 6, Hajdu 5, Jelinek 4, Schiffleitner 3, Frimmel 2, Führer 2, Pratschner 1, Jovanovic 1Heute:Fivers Margareten – UHK Krems Hollgasse, 20.20 Uhr, SR Hofer/SchmidhuberSpielfrei: Bregenz Handball

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