Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Fussball

Hohenems löst Ticket für das Viertelfinale

Die Hohenemser setzten sich am Ende verdient durch. FrederickSams

Die Hohenemser setzten sich am Ende verdient durch.
 FrederickSams

Der VfB Hohenems feiert im 42. VFV-Cup vor eigenem Publikum einen verdienten 2:0-Erfolg gegen die Altacher Amateure.

Von Günther Böhler

Zum Frühjahrsauftakt im Vorarlberger Amateurfußball mussten die Cup-Kontrahenten Hohenems und Altach auf das Kunstgrün im Herrenried ausweichen. Der Hauptplatz präsentierte sich in schlechtem Zustand und senfgelber Farbe. Man darf also gespannt sein, ob der VfB Hohenems am nächsten Samstag das Westliga-Meisterschaftsheimspiel gegen den FC Hard auf richtigem Rasen bestreiten kann.

Frühe Führung. Die Emser, erstmals unter Neo-Coach Peter Jakubec, ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und setzten den Gegner durch frühes Attackieren unter Druck. Nach nur neun Minuten wurde dies auch belohnt. Jan Stefanon nutzte einen Fehler der SCRA-Fohlen eiskalt aus und setzte den Ball wuchtig zum 1:0 in die rechte obere Ecke. Knapp eine Viertelstunde später die nächste gute Möglichkeit der Hausherren. Nach idealer Häusle-Flanke klärte Altach-Keeper Benjamin Ozegovic im letzten Moment vor Matthias Brugger. In Minute 31 erneut Brugger im Zusammenspiel mit Camilo Häusle, dieses Mal jedoch beförderte der Emser freistehend das Spielgerät am gegnerischen Gehäuse vorbei. Und kurz vor dem Wechsel machte es Teamkollege Fabian Pernstich, der von der Strafraumgrenze die rechte Kreuzecke anvisierte, nach.

Die Amateure aus dem Rheindorf, die im Mittelfeld flott mitspielten, sorgten in der ersten Halbzeit nur ein Mal für Torgefahr. Der Kopfball von Szilard Pecseli (28.) nach einer Ecke verfehlte aber klar sein Ziel. Auch im zweiten Durchlauf hatten die Rheindörfler nur eine Ausgleichs­chance. Beim Distanzfreistoß von Nurkan Ibrahimi (84.) fehlten wenige Zentimeter. Aus dem Spiel heraus konnte die zweite Garnitur des SCR Altach keine einzige Chance lukrieren, der Titelverteidiger hingegen hatte nach der Pause weitere Hochkaräter. Kapitän Adrian Klammer (65.) traf die rechte Stange und nur eine halbe Minute nach seiner Einwechslung scheiterte Sefa Gaye (70.). So blieb es lange spannend, doch in der Nachspielzeit machte Gaye, der den herauslaufenden Ozegovic mit einem Heber bezwang, endgültig alles klar.

„Pulver verschossen“. „Wir haben wenig zugelassen und hätten die Partie früher entscheiden müssen. Der Sieg ist verdient“, stellte Jakubec fest. Gegenüber Dietmar Berchtold stimmte zu und meinte weiter: „Wir haben alles probiert. Vielleicht haben wir in der Vorbereitung mit 18 Treffern in drei Spielen unser Pulver verschossen.“

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.