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Lampert-Cracks zittern sich zum Sieg

Die VEU Feldkirch machte es gegen Pus­tertal am Ende nochmals unnötig spannend. Lerch

Die VEU Feldkirch machte es gegen Pus­tertal am Ende nochmals unnötig spannend.

 Lerch

Feldkirch besiegt im dritten Spiel der AHL-Viertelfinalserie Pustertal mit 4:3 nach Verlängerung. Die VEU lag allerdings nach 56 Minuten bereits mit 3:0 vorne.

Die VEU Feldkirch lieferte gestern Abend vor 2400 Zuschauern in der Vorarlberghalle mit einem 4:3 n.V. den zweiten Sieg in Folge gegen den HC Pustertal ab. Somit liegen die Montfortstädter in der Best-of-seven-Viertelfinalserie der Alps Hockey League mit 2:1 in Führung. Bereits am Dienstag geht es in Bruneck weiter.

VEU-Headcoach Michael Lampert, der nach der 0:2-Niederlage im ersten Heimspiel seine ersten zwei Linien ordentlich umkrempelte, nahm dieses Mal – nach dem 4:2-Auswärtssieg nicht verwunderlich – nur in den beiden anderen Linien kleine Änderungen vor. Und nachdem man eine starke Anfangsphase der Gäste überstanden hatte, kam Feldkirch immer besser ins Spiel. Doch zuvor musste Torhüter Alex Caffi einige Male rettend eingreifen.

Caffi mit Hechtsprung. So etwa nach einem Bruneteau-Schuss (5.), als er einen Hechtsprung ablieferte und mit dem Schläger den Puck von der Linie schlug. Und nur zwei Minuten später parierte er einen Versuch von Maximilian Leitner. Gegenüber Thomas Tragust konnte sich ab der zehnten Minute auch nicht über Arbeitsmangel beklagen. Die Feldkircher Daniel Fekete (12.), Niklas Gehringer (14.), Dylan Stanley (16.) und Steven Birnstill (18.) fanden aber in dem Goalie der Südtiroler ihren Meister. Somit ging es, wie schon beim ersten Auftritt vor eigenem Publikum, mit einer Nullnummer in die erste Pause.

Die Hausherren starteten stark ins Mitteldrittel. Chris­toph Draschkowitz (22.) traf die Torumrandung und kurz darauf hatte Patrick Breuß (23.) sein Visier schlecht eingestellt. Dann ging es aber auf Augenhöhe weiter, ehe die Lampert-Cracks einen Zwischenspurt einlegten. Kevin Puschnik (35.) brachte die Feldkircher in Front und genau 100 Sekunden später schnürte er, ideal bedient von Stanley, den Doppelpack. Und da Caffi im 1:1-Duell gegen Jean-Francois Jacques (39.) Sieger blieb, ging es mit diesem 2:0 in die Kabine.

Mairitsch erlegt Wölfe. Vier Minuten nach Wiederbeginn hieß es 3:0. Kristof Reinthaler war im Powerplay mit einem Blueliner erfolgreich. Die Wölfe aus dem Pustertal gaben sich aber noch nicht geschlagen und nahmen in Folge schon sechs Minuten vor dem vermeintlichen Spielende immer wieder ihren Torhüter raus. Nach einem „Doppelbiss“ innerhalb von nur 54 Sekunden hieß es 2:3 und eine Minute später sorgte Sean Ringrose (59.) für die Overtime. In dieser erlöste aber Martin Mairitsch, der zum Solo ansetzte, in Minute 66 die heimischen Fans.

  Günther Böhler

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