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Vier von zwölf Kugeln sind noch zu holen

Der Ski-Weltcup biegt mit dem Finale in Åre in die Zielgerade. Wobei die meisten Entscheidungen schon gefallen sind.

Schon vor der Finalwoche im Ski-Weltcup in Åre sind acht von zwölf Kristallkugeln vergeben. Kjetil Jansrud nutzte in seiner norwegischen Heimat die Gunst der Stunde und entschied mit einem Sieg in Kvitfjell den Super-G-Weltcup vorzeitig. Erstmals in dieser Saison stand in dieser Disziplin kein Österreicher auf dem Podium, ÖSV-Bester war Hannes Reichelt als Siebenter.

Die großen Kristallkugeln für den Sieg im Gesamtweltcup sind ja an Mikaela Shiffrin und Marcel Hirscher vergeben, der Salzburger wird in Schweden auch die kleinen Kugeln für den RTL- und Slalom-Weltcup in Empfang nehmen. Der Südtiroler Peter Fill eroberte nach nur zwei Bewerben in diesem Winter die Kombinationswertung.

Bei den Herren ist somit nur noch Abfahrtskristall offen – und das große Duell heißt Beat Feuz gegen Aksel Lund Svindal. Der Schweizer geht mit einem Polster von 60 Zählern auf den Norweger in das finale Rennen am Mittwoch. Dort ist Svindal in Abfahrten auf Topniveau noch ungeschlagen. Für Feuz wäre es die erste Kugel in seiner Karriere, für Svindal die dritte in der Abfahrt nach 2013 und 2014. Der ÖSV kämpft mit Vincent Kriechmayr, Hannes Reichelt und Matthias Mayer noch darum, zumindest einen in die Top fünf zu bringen.

Bei den Damen hat Shiffrin Slalom-Kristall bereits erobert, die Kombination hat Wendy Holdener für sich entschieden. In der Abfahrt haben noch drei Läuferinnen die Chance auf die Kugel. In Führung liegt die Italienerin Sofia Goggia (429) vor der US-Amerikanerin Lindsey Vonn (406) und der Liechtensteinerin Tina Weirather (358). Vonn hat bereits rekordmäßige acht Mal die Abfahrtswertung gewonnen (2008 bis 2013, 2015, 2016), für Goggia wäre es eine Premiere.

Im Super-G reist die Liechtensteinerin Tina Weirather in der Führungsposition nach Åre, sie geht auf die erfolgreiche Titelverteidigung los. Einzige verbliebene Herausforderin ist die Schweizerin Lara Gut mit 46 Zählern Rückstand. Die Salzburgerin Anna Veith wird versuchen, ihren dritten Platz gegen zahlreiche Konkurrentinnen abzusichern.

Im Riesentorlauf muss Viktoria Rebensburg ihre dritte Kugel nach 2011 und 2012 nur noch abholen. Der Deutschen reicht selbst bei einem Sieg von Cup-Verteidigerin Tessa Worley ein 15. Platz, um den Erfolg wahr werden zu lassen. Rebensburg hat 92 Zähler Vorsprung. Für Stephanie Brunner ist nur noch eine Verbesserung von Position sechs auf fünf möglich.

Beim Weltcupfinale erhalten nicht wie gewohnt die Top 30, sondern nur die Top 15 Punkte. Findet ein Rennen am angesetzten Tag nicht statt, wird es ersatzlos gestrichen.

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