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Kahr erhält Unterstützung

Charly Kahr holt zum Gegenschlag aus: Nach schweren Vorwürfen wegen sexueller Belästigung klagt der Steirer eine Ex-Rennläuferin aus Vorarlberg wegen übler Nachrede.

Es ist das nächste Kapitel in der unliebsamen Geschichte rund um Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung oder gar Vergewaltigungen im Skisport. Ganz von ungefähr wird die Veröffentlichung der Solidaritätsbekundungen mit Trainerlegende Charly Kahr nicht kommen. Am Donnerstag wird Nicola Werdenigg in Wien ihr Buch vorstellen. In diesem wird die Tirolerin, die mit der Veröffentlichung ihrer Erinnerung einen Stein ins Rollen brachte, der sich zur handfesten Lawine auswuchs, über das Machtsystem im Skiverband berichten.

Parallel stehen zwei Gerichtstermine an: Karl „Charly“ Kahr klagt eine Ex-Rennläuferin aus Vorarlberg, die in einer Whats-App-Nachricht an Annemarie Moser schwere Vorwürfe gegen ihn erhob, auf üble Nachrede. Gegen die „Süddeutsche Zeitung“, die, basierend auf der Aussage zweier anonymisierter Ex-Rennläuferinnen, als erste über angebliche, bis zur Vergewaltigung reichende Übergriffe des Trainers berichtete, läuft ein medienrechtliches Verfahren. Kahrs Anwalt Manfred Ainedter macht, gestützt auf das Mediengesetz, die Verletzung der Unschuldsvermutung und des Identitätsschutzes sowie üble Nachrede geltend.

Womit wir beim nächsten Kapitel sind: Ainedter holte sich auch eine breite Front an Unterstützerinnern, die Kahr ein Solidaritätsschreiben zukommen ließen. Dies wurde von Ex-Rennläuferinnen wie Moser, Olga Pall, Monika Kaserer, Lea Schramek-Sölkner und anderen unterzeichnet. Darin wird Kahrs Gang vor Gericht als „richtig“ eingestuft. Und alle bekräftigen: „Wir haben während unserer aktiven Zeit im Skirennsport nie eine negative Wahrnehmung von physischer oder psychischer Gewalt deinerseits erfahren!“

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