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Peter Zulj und Xaver Schlager sind für Franco Foda tauglich

Bei den Tests gegen Slowenien und Luxemburg will der ÖFB-Teamchef „viel probieren, aber wenig riskieren“.

Die Katzen sind aus dem Sack, es sind zwei Stück, sie heißen Peter und Xaver. Beide schnurren genüsslich, klar, sie sind erstmals in den Kader für die österreichische Fußball-Nationalmannschaft einberufen worden. Weil sich die zukünftigen Mitspieler nicht für die WM in Russland hatten qualifizieren können, muss im Frühjahr getestet statt vorbereitet werden. Die Gegner heißen Slowenien (23. März in Klagenfurt) und Luxemburg (27. März, auswärts).

„Es hieß immer, Peter Zulj sei ein schwieriger Spieler und schwieriger Typ“, sagt Teamchef Franco Foda, der, und das kann man auch so schreiben, ja auch kein Trottel ist. Sonst hätte er sich als Sturm-Trainer keinen schwierigen Spieler und schwierigen Typen nach Graz geholt. „Man muss nur wissen, wie man mit solchen Menschen umgeht.“ Foda hat seine Ex-Mannschaft nach der Winterpause drei Mal beobachtet, drei Mal sei Zulj bester Mann gewesen. „Er funktioniert auch unter dem neuen Trainer. Ein weiterer Beweis, dass er bereit sein kann für höhere Aufgaben.“

Auch für den 20-jährigen Salzburger Xaver Schlager, den zweiten Neuen im Kader, findet Foda nur lobende Worte. „Er kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden, auf der Sechs, auf der Acht, kann auch in eine Fünferkette rücken. Genau solche Kicker mit hoher Spielintelligenz brauchen wir.“

Dass Schlagers Alter zum Problem werden könnte, glaubt Foda nicht. „Ich habe mich nie davor gescheut, junge Spieler zu nominieren.“ So seien diesmal auch Wolf und Maresic ein Thema gewesen, aber: „Mir liegt die U21 am Herzen. Wir müssen dort schauen, dass wir ideal aufgestellt sind.“

Bei der Pressekonferenz wurde der 24-Mann-Kader in schriftlicher Form verteilt, bei David Alaba war als Position MF/VE vermerkt, also Mittelfeld und Verteidigung. Wo wird der Bayern-Star gegen Slowenien eingesetzt werden? „Ich werde so aufstellen, wie ich glaube, dass wir ein Spiel gewinnen können. David kann alles spielen.“

Und sonst? In der Tormann-Frage hat sich Foda auf Siebenhandl hinter Lindner als Zweier festgelegt. Harald Schume

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