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DEC muss weiter zulegen

Die Dornbirner machen gegen Salzburg vieles richtig. Dass sie noch kein Spiel gewonnen haben, hat aber Gründe.

Von Hannes Mayer

Matt Fraser brachte es nach der Schlusssirene in Salzburg auf den Punkt: „Wir könnten in der Serie genauso 3:0 vorne sein.“ Die Bulldogs hätten tatsächlich jede der drei Partien für sich entscheiden können. Dass sie 0:3 in Rückstand liegen, ist ob der gezeigten Leistungen nahezu ein Hohn. Hat aber auch, bei allem Lob für Dornbirns Leistungen, sehr wohl Gründe. Das weiß auch Fraser und sagt: „Es ist an der Zeit für uns, mich eingeschlossen, zuzulegen und Tore zu schießen.“ Fraser war anzumerken, dass seine vergebene Chance in der 46. Minute an ihm nagte. Der treffsicherste Dornbirner zirkelte beim Stand von 4:4 die Scheibe frei vor Starkbaum an die Stange.

Powerplay. Frasers Tore fehlen den Dornbirnern. Der Kanadier spielt bislang kein gutes Play-off, was für den DEC nicht zu kompensieren ist. Andere Leistungsträger wie Brodie Reid oder Scott Timmins glänzen zwar als Vorbereiter, beweisen dabei bisweilen auch ihre Genialität, kommen aber kaum in Abschlussposition. Dustin Sylvester wiederum fehlte bei seinen vielen Chancen die ­Ruhe. So traf er am Dienstag frei im Slot die Scheibe nicht klar.

Ein anderer Grund für den 0:3-Serienrückstand ist Dornbirns Powerplay. Acht Mal waren die Mannen von Dave MacQueen in Überzahl, Tor gelang ihnen dabei keines. In den ersten beiden Partien erspielten sich die Bulldogs dabei noch Chance um Chance. In Spiel drei fiel ihnen in Überzahl nur mehr wenig ein. Gleichzeitig nahmen sich die Dornbirner zu viele Strafen.

Klar ist: In den Spielphasen, in denen die Bulldogs mutig nach vorne spielten, rissen sie oft minutenlang die Spielkontrolle an sich. Sobald sich der DEC zurückzog, entglitt ihm die Partie. Weil den Dornbirnern bei aller Leidenschaft die defensive Stabilität fehlt. So ist es auch erklärbar, warum selbst vier Auswärtstore nicht zum Sieg reichten. Ein anderer Faktor ist ihre Bully-Schwäche, am Dienstag gewannen sie in der Anfangsphase kein einziges, mit der Folge, dass sie sich kaum befreien konnten.

Ein überaus positives Zwischenfazit verdienen sich Thomas Vallant und Stefan Häußle. Dass beide am Dienstag trafen, ist kein Zufall. Wie überhaupt die dritte und vierte Linie viel zielstrebiger agierte als die beiden Top-Linien.

Morgen wollen die Dornbirner den Sweep verhindern. Was bei einem Spiel fünf passieren würde, wäre ob der bisherigen knappen Duelle völlig offen. Es bleibt spannend bei den Bulldogs.

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