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Von Hannes Mayer

Dornbirn darf sich ärgern

Sowas habe ich noch nicht gesehen. Salzburgs Verteidiger Martin Stajnoch hatte in der 34. Minute nach seinem Bandencheck gegen Daniel Ban reumütig Platz auf der Strafbank genommen. Im Wissen, dass er ein Foul begangen hatte. Doch der Schiedsrichter sah weder einen strafwürdigen Bandencheck noch einen Check gegen den Kopf und auch Stajnochs hoher Stock war ihm keine Strafe wert. Also holte er den verdutzten Salzburger aus der Kühlbox.

Ich bin für gewöhnlich keiner, der sich an den leidigen Schiedsrichterdiskussionen beteiligt. Kritik am Schiedsrichter halte ich in den meisten Fällen für ein Sich-Abputzen. Noch weitaus weniger kann ich mit den Verschwörungstheorien anfangen, wonach die Favoriten so weit wie möglich in einem Wettbewerb kommen sollen – und deshalb die Referees bei den Großklubs weniger genau hinschauen (sollen).

Ich muss aber gestehen, dass ich Verständnis für jene Dornbirner Stimmen habe, die Vorwürfe äußern. Denn die Bulldogs mussten in jeder der bisherigen drei so engen Play-off-Partien klare Fehlentscheidungen hinnehmen. Eine solche war auch, dass der Schiedsrichter am Dienstag nicht auf Penalty entschied, nachdem ein Salzburger den alleine aufs Tor ziehenden Arniel am Abschluss hinderte.

Damit will ich die Dornbirner nicht aus der Verantwortung nehmen. Wer drei so knappe Spiele verliert, dem fehlt auch der letzte Punch. Aber in so engen Duellen entscheiden Kleinigkeiten. Und die meiner Meinung nach sieben, acht Fehlentscheidungen zu Lasten der Bulldogs in dieser Serie haben ihnen sicher nicht geholfen, zu gewinnen.

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