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Druck macht sich Vettel höchstens selbst

Ganz Italien erwartet sich von Sebastian Vettel im vierten Ferrari-Jahr den Titel.

Vor einem Jahr lieferten Sebastian Vettel und Ferrari beim Saisonstart der Formel 1 in Australien die große Überraschung: Denn nach den Testfahrten in Barcelona hätte damals kaum jemand wirklich auf einen Sieger Vettel gesetzt. Mercedes galt als Favorit – so wie auch in dieser Saison. Wobei der Vorsprung der Silbernen heuer in Spanien noch größer zu sein schien. Und man bekam in Barcelona auch das Gefühl, dass man sich bei Mercedes seiner Sache sehr sicher ist und vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, während bei Ferrari doch schon wieder einige Zweifel an der eigenen Stärke herrschen.

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton kämpfen jeweils um den fünften WM-Titel ihrer Karriere – eine Zahl, die sie auf eine Ebene mit Juan Manuel Fangio heben würde. Dann läge nur noch Michael Schumacher mit seinen sieben Trophäen davor. Aber auch wenn es für die meisten Experten so aussieht, als hätte der Brite in dieser Zahlenjagd auch 2018 die besseren Karten: Zumindest nach außen verbreitet Vettel kurz vor dem Saisonbeginn in Melbourne Zuversicht. „Wir starten mit unserem SF71H von einer guten Basis. Jetzt müssen wir nur weiter an der Entwicklung arbeiten, um das Potenzial des Autos weiter auszubauen.“

Tatsächlich bescheinigte Vettel ja dem Auto schon in Barcelona von Anfang an viel Potenzial, gab damals aber zu, dass es auch noch einige Rätsel in sich berge, die man erst noch verstehen müsse. Fakt ist: Ferrari hat sein 2018er-Auto gegenüber dem Vorjahresmodell stärker verändert als Mercedes seinen Silberpfeil. Vor allem der verlängerte Radstand sorgt für notwendige Veränderungen in mechanischer und aerodynamischer Abstimmung – hinter alle Feinheiten und Möglichkeiten müssen die Ingenieure erst einmal kommen.

Die Tatsache, dass jetzt, in seiner vierten Saison bei Ferrari, ganz Italien von ihm endlich den Titel erwartet, sieht Vettel jedenfalls nicht als zusätzlichen Druck von außen, sondern eher als Motivation an. Druck mache er sich wenn nur selbst. „Wichtig ist, dass wir als Team zusammenhalten und einen Plan haben.“

Karin Sturm, Melbourne

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