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Tag der Entscheidung fürs neue Austria-Stadion

Das alte Eingangsschild ist bereits abmontiert. Johannes Emerich

Das alte Eingangsschild ist bereits abmontiert. Johannes Emerich

Jury trifft heute die Entscheidung, wie das neue Reichshofstadion aussehen soll. Spiel gegen BW Linz nicht in Gefahr.

Einen spannenden Blick in die Zukunft des Lustenauer Stadions ist Hubert Nagel heute gestattet. Der Austria-Präsident ist Teil jener Jury, welche das Siegerprojekt der Architektenausschreibung für das neue Reichshofstadion küren soll. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit werden der knapp 20-köpfigen Kommission in Lustenau die verschiedenen Projekte präsentiert. Anschließend gilt es, ein Siegerprojekt zu finden.

In der kommenden Woche soll das siegreiche Modell der Öffentlichkeit präsentiert werden, bevor es an die Umsetzung geht. Der schwierigste Schritt dürfte anschließend die Finanzierung werden. Von der Gemeinde Lustenau gibt es eine Zusage über die Beteiligung an einem Drittel der Kosten des etwa 15 Millionen Euro teuren Projektes. Das Land hat laut Aussagen von Nagel schon mehrfach positive Signale in Richtung Verein gesendet, eine fixe Zusage über einen bestimmten Betrag soll es allerdings noch nicht geben. Denkbar ist auch eine schrittweise Umsetzung des Projekts.

Altes Stadion. Noch steht allerdings das alte Reichshofstadion, das neuerdings Planet-Pure-Stadion genannt wird. Und dieses sorgte zuletzt für Unmut. Eine Nachbarin, die mit Verein und Gemeinde schon lange aufgrund des Flutlichts und des Lärms aus dem Stadion in Konflikt steht, hat auf Grundlage eines Gutachtens eine einstweilige Verfügung angekündigt. Damit wäre ab sofort kein Spielbetrieb in der Schützengartenstraße mehr möglich. Da die Verfügung von der Austria aber wieder beeinsprucht werden kann, wird sich die endgültige Entscheidung weiter nach hinten verschieben. Das Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz am Karfreitag dürfte deshalb im Gegensatz zu den fünf abschließenden Heimspielen derzeit nicht in Gefahr sein.

Auch heute wird in Lustenau Fußball gespielt. Die Austria mit Trainer Gernot Plassnegger empfängt um 16 Uhr den FC Vaduz. Die freundschaftliche Begegnung wird entgegen ersten Ankündigungen nicht in Dornbirn Hatlerdorf, sondern im Lustenauer Rheinvorland stattfinden.

 Johannes Emerich

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