Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Lange vermisste Heimstärke reaktiviert

Das Duo Chris­topher Drazan (l.)/Ronivaldo ist für die Offensive der Austria unverzichtbar. Gepa/Lerch

Das Duo Chris­topher Drazan (l.)/Ronivaldo ist für die Offensive der Austria unverzichtbar.

 Gepa/Lerch

Heute (18.30 Uhr) empfängt Austria Lustenau den FC Blau-Weiß Linz. Gegen die Ober­österreicher soll die Heimserie ausgebaut werden, BW Linz liegt in der Frühjahrstabelle allerdings auf Rang zwei.

Von Johannes Emerich

Das Planet Pure Stadion ist auf dem besten Weg, sich – vor dem angestrebten Umbau (siehe rechts) – in eine Festung zu verwandeln. Seit 147 Tagen haben die Grün-Weißen in ihrer Heimstätte, welche damals noch den Namen Reichshofstadion trug, kein Spiel mehr verloren. Im Frühjahr gab es für die Fans gegen Wiener Neustadt und Kapfenberg sogar zwei Siege zu bejubeln. In der Heimtabelle hat sich die Plass­negger-Elf nach dem desaströsen Saisonstart inzwischen auf den siebten Platz nach vorne gearbeitet. An diesen Aufwärtstrend will die Mannschaft heute gegen Blau-Weiß Linz anschließen.

Gefährliche Neuzugänge. Die Oberösterreicher präsentierten sich jedoch zuletzt in guter Form und haben die rote Laterne endlich an den FAC Wien weitergereicht. Nach einem Herbst, in dem Linz unter Wert geschlagen wurde, zeigte sich die Mannschaft unter dem neuen Trainer Thomas Sag­eder deutlich verbessert. Einen großen Anteil daran haben die Neuverpflichtungen, mit den ­Liefering-Leihgaben Mamby Koita und Juhani Pikkarainen, Routinier Rodnei sowie dem ­Ex-Altacher Gabriel Lüchinger haben es vier Winterzugänge prompt in die Stammelf geschafft.

Alle fit. Auf Seiten der Lustenauer haben sich zuletzt alle Mann wieder fit gemeldet. Torhüter Alexander Sebald sollte nach seiner auskurierten Fingerverletzung wieder den Platz zwischen den Pfosten übernehmen. In der Offensive wird Trainer Gernot Plass­negger im Gegensatz zur Partie in Wattens wieder auf zwei Spitzen setzen. Damals hatte er versucht, mit einem breiteren Mittelfeld hinter die Dreierkette der Tiroler zu gelangen. Ein Experiment, das man als gescheitert bezeichnen muss. Auch der heutige Gegner BW Linz agierte zuletzt mit einer Dreierkette, die Austria will zu Hause allerdings deutlich offensiver auftreten als in der Fremde. „Es gibt ­Parallelen zwischen Wattens und Linz. Sie haben im Winter wichtige Neueinkäufe getätigt und sind jetzt stärker als im Herbst. Sie spielen sehr geordnet mit Dreierkette. Aber wir wollen den Ton angeben“, sagt Plassnegger.

Hinter Winterneuzugang Simon Pirkl steht allerdings weiter ein Fragezeichen. Der Tiroler hat Probleme mit dem Knie. Auch wenn er das Abschlusstraining mitmachen konnte, ist mit einem Einsatz von Beginn nicht zu rechnen. Da Alexan­der Joppich am Wochenende bei den Amateuren eingeplant ist, könnte erneut Darijo Grujcic seine Chance auf der Außenbahn erhalten.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.