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28. Runde, heute:

Die Austria und viele Gespräche

Das bisher einzige Saisonduell in Wien ging mit 2:0 an die Austria. GEPA

Das bisher einzige Saisonduell in Wien ging mit 2:0 an die Austria. GEPA

Während sich die Spieler des SCR Altach auf das heutige Duell in Wien (18.30 Uhr) gegen die Austria konzentrieren, bastelt Georg Zellhofer am Kader für die kommende Saison.

Von Sebastian Rauch

Die Heimbilanz von Thomas Letsch als Trainer der Wiener Austria kann sich durchaus sehen lassen. Seit drei Spielen sitzt der Deutsche als Nachfolger von Thorsten Fink nun auf der Bank der Veilchen, zwei Mal davon vor heimischem Publikum. Gegen die Tabellen-Kellerkinder WAC (2:0) und St. Pölten (4:0) gewannen die Wiener unter der Führung des Neo-Trainers ohne ein Gegentor zu kassieren. Mit Altach kommt nun die dritte und letzte Mannschaft ins Ernst-Happel-Stadion, die sich in der Tabelle noch hinter den Veilchen befindet.

Und bekanntlich tun sich die Rheindörfler ebenfalls schwer, Tore zu erzielen. Ganz besonders auswärts. Vor allem auf fremdem Geläuf ist es für die Offensive von Trainer Klaus Schmidt bisher noch nicht ideal verlaufen. Denn in 14 Auswärtsspielen wurden bisher erst acht Tore erzielt. Als positiven Aspekt des heutigen Gastspiels kann aber ins Feld geführt werden, dass die Austria den Altachern als Gegner immer gut gelegen ist. Bereits zehn Mal gingen die Vorarlberger gegen die Wiener als Sieger vom Platz. Gemeinsam mit Rapid macht das die Veilchen zum absoluten Lieblingsgegner der Rheindörfler.

Doch nun haben die Austrianer unter Neo-Trainer Letsch ihr System umgestellt. War es unter Fink noch das Ziel, über Ballbesitz den Gegner zu dominieren und das Spiel behutsam von hinten aufzubauen, sieht das nun anders aus. „Seit dem Trainerwechsel ist die Spielausrichtung eine ganz andere. Früher war das Spiel relativ leicht ausrechenbar. Das wird dieses Mal schwieriger, weil die Wiener das Mittelfeld sehr schnell überbrücken werden und die Geschwindigkeit ihrer Stürmer und Außenspieler nützen wollen“, sagt Schmidt.

Seit Montag beschäftigen sich die Trainer des SCR Altach ausgiebigst mit dem heutigen Gegner und haben ihrer Ansicht nach auch Möglichkeiten gefunden, wie sie der Austria wehtun können. Wie die taktische Ausrichtung aussehen wird, wollte Schmidt selbstredend noch nicht verraten.

Vertragsgespräche. Während sich die Mannschaft voll auf die Wiener konzentriert, ist man im Hintergrund damit beschäftigt, die Mannschaft für die kommende Saison zusammenzustellen. Derzeit ist Geschäftsführer Sport Georg Zellhofer bemüht, auslaufende Verträge wie jenen von Patrick Salomon zu verlängern. Der Mittelfeldspieler hat ein aufgebessertes Angebot vorliegen, hat sich aber immer noch nicht entschieden, ob er in Altach bleibt oder eine neue Herausforderung annimmt. Bei Mathias Honsak, den sowohl Zellhofer als auch Trainer Schmidt unbedingt halten wollen, ist auch noch keine Entscheidung getroffen. Geht es nach dem Spieler selbst, klingt es eher nach Abschied. „Ich bin offen für alles. Ich habe noch Vertrag in Altach bis Sommer und dann wird das ein oder andere Gespräch geführt und dann werden wir sehen, wie es weitergeht“, sagt die Salzburg-Leihgabe. Nächste Woche reist Zellhofer in die Mozartstadt, um über die Zukunft des U-21-Nationalspielers zu verhandeln. Dabei sollen auch weitere mögliche Leihgeschäfte besprochen werden.

Option wird gezogen. Gespräche sollen auch bald mit Bernhard Janeczek geführt werden. Zellhofer sieht in dem Innenverteidiger einen wichtigen Kaderspieler, der seine Leistungen immer gebracht habe, wenn er gebraucht wurde. Im Winter liebäugelte der gebürtige Wiener auch mit einen Wechsel in die Erste Liga zu Blau-Weiß Linz. Die Oberösterreicher sollen immer noch Interesse haben und mit Thomas Sageder ist dort ein Mann Trainer, der Janeczek bereits aus der gemeinsamen Zeit in Ried kennt.

Fix ist, dass der Verein die Option auf Kristijan Dobras ziehen wird. Der Mittelfeldmann ist bis Saisonende mit Achillessehneneinriss außer Gefecht. Sollte dieser gut verheilen, ist Zellhofer sogar darauf bedacht, mit dem ehemaligen Sturm-Kicker einen längerfristigen Vertrag über die gezogene Option hinaus auszuhandeln. Sorgenkind bleibt hingegen Boris Prokopic. Aufgrund der Entzündung an der Achillessehne ist an einen Einsatz derzeit nicht zu denken. Von einem kurzen Zwischenhoch mal abgesehen ist der Mittelfeldspieler nun seit über einem Jahr verletzt. Auch sein Vertrag läuft aus. In Altach ist man menschlich und sportlich vom 30-Jährigen überzeugt, jedoch könnte die hartnäckige Verletzung einer weiteren Zusammenarbeit im Wege stehen.

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