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Ronivaldo erzielte den einzigen Treffer der Partie. GEPA/Lerch

Ronivaldo erzielte den einzigen Treffer der Partie. GEPA/Lerch

Vor 2400 Zuschauern besiegte Austria Lustenau den FC Blau-Weiß Linz mit 1:0. Nach gutem Beginn hatten die Grün-Weißen in der Schlussphase das nötige Glück.

Von Johannes Emerich

Ich nehme lieber solch einen Sieg als eine Niederlage, bei der wir gut gespielt haben“, sagte Austria-Trainer Gernot Plassnegger unmittelbar nach dem Abpfiff. Der 40-Jährige stand noch unter dem Eindruck der Schlussphase, in der Blau-Weiß Linz großen Druck auf Lustenau ausgeübt hatte.

Viele Möglichkeiten. Dabei lief zunächst alles exakt nach Plan. Die Lustenauer kombinierten sich zu Beginn der Partie schnell durch die Reihen der Gäste und kamen dadurch zu zahlreichen Chancen. Bereits nach knapp zwei Minuten scheiterte Ronivaldo aus spitzem Winkel zum ersten Mal am starken Hidajet Hankic im BW-Gehäuse. Kurz darauf hatte Ronivaldo den Gäste-Keeper nach einem Traumpass von Lucas Barbosa schon bezwungen, aber Stefan Haudum grätschte den Ball im letzten Moment von der Linie (6.).

Nur Sekunden später klatschte ein Weitschuss von Pius Dorn an die Latte (6.). Die Austria blieb dran und wurde für ihren Aufwand belohnt. Nach wunderbarer Flanke von Dorn musste Ronivaldo nur noch zum 1:0 einnicken (12.). Die Oberösterreicher kannten den Austria-Strafraum zu diesem Zeitpunkt nur vom Hörensagen.

Die gut gefüllte Nordtribüne sorgte jedoch dafür, dass Nicolas Mohr im Austria-Tor sich nicht beschäftigungslos langweilte. Der Keeper musste nach 20 Minuten zum ersten Mal eingreifen, als er einen langen Ball vor Mamby Koita erreichte.

Pause erwünscht. Das Spiel der Austria wurde nun ungenauer. Die Plassnegger-Elf hielt oft zu lange den Ball und suchte stets dann den tödlichen Pass, wenn ein einfaches Anspiel besser gewesen wäre. Die unterhaltsame Partie wogte hin und her. Der Ex-Altacher Gabriel Lüchinger vergab die erste Möglichkeit der Gäste (35.), auf der anderen Seite traf Nicolai Bösch eine Hereingabe von Christopher Drazan nicht richtig (36.). Schließlich hatte die Austria zum ersten Mal Glück, als Thomas Hinum nach einem Solo durch die Austria-Defensive seine beiden ungedeckten Mitspieler im gegnerischen Strafraum nicht fand (38.). Bei einem strammen Schuss von Christopher Cvetko war Mohr zur Stelle (43.), die Pause kam den Hausherren sehr gelegen.

Mohr rettet die Austria. Nach der Pause gelang es den Grün-Weißen zunächst wieder besser mittels Ballbesitz die Kontrolle über die Partie zu behalten. Doch die Offensivspieler trafen kurz vor dem gegnerischen Strafraum meist die falschen Entscheidungen. Sandro Djuric startete mit einem Linksschuss, der allerdings zu zentral ausfiel, eine letzte gute Phase der Grün-Weißen (64.). Austrias Nummer zehn bediente kurz darauf Ronivaldo, der sich erneut an Hankic vorbei dribbelte, aber von Daniel Kerschbaumer gestoppt wurde (66.). Als Chris­toph Kobleder einen Drazan-Querpass nicht im Linzer Tor unterbrachte (69.), riss endgültig der Faden im Austria-Spiel. Nun waren es die Oberösterreicher, welche die Lustenauer tief in die eigene Hälfte pressten. Die beste Möglichkeit vergab Joker Florian Templ aus fünf Metern, aber Mohr reagierte sensationell (78.). Obwohl zwei Konterchancen von Daniel Sobkova nicht das ersehnte 2:0 brachten (87., 93.), reichte es für die Plassnegger-Elf zum dritten Heimsieg in Folge.

Weiterhin sieglos im Jahr 2018 ist die SV Ried mit Trainer Lassaad Chabbi. Die Innviertler unterlagen Hartberg 0:1 und mussten die Steirer im Kampf um den Relegationsplatz an sich vorbeiziehen lassen. Außerdem wird die Luft für Chabbbi als Ried-Trainer nach der weiteren Niederlage immer dünner.

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