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FreeRide World Tour

Feurstein verpasst knapp den Gesamtsieg

Thomas Feurstein war mit dem zweiten Platz im Gesamtklassement sehr zufrieden. GEPA

Thomas Feurstein war mit dem zweiten Platz im Gesamtklassement sehr zufrieden. GEPA

Der Montafoner belegt beim World-Tour-Finale in Verbier Rang vier und muss im Kampf um den WM-Titel Sammy Luebke den Vortritt lassen.

Von Sebastian Rauch

Thomas Feurstein war als Gesamt-Leader in das World-Tour-Finale am legendären Bec des Rosses in Verbier in der Schweiz gestartet. Als vorletzter Rider ging er in die Competition und sah sich vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Dem US-Amerikaner Sammy Luebke gelang ein regelrechter Traumlauf, indem er eine sehr schwierige Route wählte. Mit starker Technik, hohem Schwierigkeitsgrad und vor allem ­enormem Speed bewältigte Luebke die Herausforderung und zauberte die Punktezahl von 93,33 in den Schnee.

Feurstein nahm den Fehdehandschuh des US-Amerikaners auf und versuchte seinerseits, mit einem trickreichen Lauf die Führung in der Gesamtwertung zurückzuerobern. Doch die Performance war durchwachsen, auch weil ihm ein wenig der Zug fehlte. Das sahen auch die Judges so, die ihm am Ende 78,33 Punkte gaben, wodurch der 26-jährige Vorarlberger den vierten Rang belegte. In der Gesamtwertung reichte es für Feurstein somit „nur“ zum zweiten Platz. „Es ist mein zweites Jahr auf der Freeride World Tour und ich habe das als Gesamtzweiter abgeschlossen. Ich bin sehr glücklich“, freute sich der Montafoner und trauerte dem verlorenen Titel nicht nach. Dieser ging an Luebke, der sich zum dritten Mal en suite zum Weltmeister kürte. Der Bregenzerwälder Gigi Rüf wurde in der Schweiz Sechster und beendete seine Premierensaison auf dem vierten Platz.

Huber auf Rang zwei. Bei den Skidamen hatte die Lecherin und Titelverteidigerin Lorraine Huber nur Außenseiterchancen auf den Gesamtsieg. Als Gesamtvierte fehlten ihr bereits 1620 Punkte auf die Führende Arianna Tricomi. Als die Italienerin ihren Lauf ins Ziel gebracht hatte, versuchten sowohl Huber als auch die Salzburgerin Eva Walkner, die Italienerin noch mit durchaus guten Läufen abzufangen, was aber nicht gelang. Am Ende sicherte sich Tricomi den Sieg in Verbier und somit auch den Triumph im Gesamtklassement. Die Lecherin Huber belegte in der Schweiz immerhin noch den zweiten Platz, was ihr in der Over-all-Wertung Rang drei einbrachte. Walkner, die in Verbier Dritte wurde, beendete die Saison auf dem zweiten Platz.

Einen österreichischen Sieg gab es bei den Snowboard-Damen. Die Wienerin Manuela Mandl war als Gesamtführende in den Wettkampf am Bec des Rosses gegangen und konnte mit einem dritten Platz den WM-Titel eintüten.

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