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Starke Offensive der RB- Filiale

Ronivaldo ist ein Erfolgsgarant für die Austria. GEPA/Lerch

Ronivaldo ist ein Erfolgsgarant für die Austria. GEPA/Lerch

Heute (18.30 Uhr) trifft Austria Lustenau auswärts auf den FC Liefering. Während der Englischen Woche plagen die Grün-Weißen einige Personalsorgen.

Von Johannes Emerich

Heute soll das Thermometer in Vorarlberg zum ersten Mal in diesem Jahr über die zwanzig Grad klettern. Doch Austria Lustenau kämpft immer noch mit den letzten Ausläufern einer Grippewelle. Dass Linksverteidiger Darijo Grujcic die Reise nach Grödig nicht antreten wird, steht bereits fest. Dazu palgen noch einige weitere Grün-Weiße bekannte Grippe-Symptomen. Doch neben einem neuen Linksverteidiger ist Trainer Gernot Plassnegger auch auf der Suche nach einem Pendant auf der rechten Seite. Pius Dorn hat sich in der Schlussphase des Spiels gegen BW Linz die Nase gebrochen und muss heute pausieren. Am Freitag könnte eine individuell angepasste Maske den Einsatz des Deutschen gegen Hartberg möglich machen.

Vertragsgespräche. Doch unabhängig von Krankheiten und Verletzungen ist in den abschließenden elf Saisonspielen ohnehin mit regelmäßigen Veränderungen zu rechnen. Plassnegger bietet einem Großteil des Kaders die Chance zum Casting, um sich für die kommende Saison vorzubereiten. In weiterer Folge soll verstärkt auf jene Akteure gesetzt werden, die sich auch in der kommenden Saison das Trikot der Grün-Weißen überstreifen werden. Positive Signale in Sachen Vertragsverlängerung kommen von Kapitän Marco Krainz. Die Verhandlungen mit dem Wiener, der bereits seit drei Jahren in Lustenau kickt und im Winter das Kapitänsamt übernahm, sind bereits weit fortgeschritten und könnten demnächst abgeschlossen werden. Schwieriger gestaltet sich die Angelegenheit bei Ronivaldo. Der Angreifer, der sich auch dank der Brasilo-Connection im Ländle sehr wohlfühlt, hat mit seinen Treffern die Begehrlichkeiten zahlreicher Teams geweckt. Mit 29 Jahren bietet sich für Ronivaldo in diesem Sommer die wohl letzte Möglichkeit auf einen hochdotierten, langfris­tigen Vertrag.

Dominanz beibehalten. Gegen Liefering hoffen die Grün-Weißen auf den 13. Saisontreffer von Ronivaldo. Und Tore sind im Duell zwischen Austria Lustenau und dem RB-Salzburg-Schwesterklub fast garantiert. Über vier Treffer pro Spiel gab es bei den bisher 18 Aufeinandertreffen der beiden Team zu bestaunen. Mit der Offensivgewalt der Salzburger machte auch Plassnegger schon schlechte Erfahrungen. Nach drei Siegen zum Einstand kassierte der Steirer beim Heimspiel im November gegen Liefering mit 2:4 die erste Niederlage als Austria-Trainer. Im Gegensatz zu allen anderen Teams der Liga haben es die „Jungbullen“ nicht nötig, allzu sehr auf den Gegner zu reagieren. Doch auch die Austria möchte in Grödig keine Abwehrschlacht liefern. „Wir müssen selbst aktiv sein und dürfen nicht nur abwarten“, gibt Plassnegger die Linie vor. Sollten die Grün-Weißen erneut mehr Ballbesitz als der Gegner haben, wäre dies bereits das sechste Spiel in Folge.

Bei den Hausherren befindet sich Dominik Szoboszlai in Top-Form. Der 17-Jährige erzielte bereits neun Tore und legte deren fünf auf. Bereits in der kommenden Saison ist der schlacksige Ungar ein Kandidat für den firmeninternen Transfer zum designierten Meister Salzburg.

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