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Formel 1

Hamilton hat noch nicht unterschrieben

Ob Lewis Hamilton auch in Zukunft im Mercedes sitzen wird, will der Brite noch nicht entscheiden. AFP

Ob Lewis Hamilton auch in Zukunft im Mercedes sitzen wird, will der Brite noch nicht entscheiden. AFP

Der Weltmeister Lewis Hamilton dementiert Gerüchte um eine vorzeitige Vertragsver­längerung mit Mercedes. Er habe keine Eile.

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton setzt sich in den Vertragsverhandlungen mit Mercedes nicht unter Druck und hat sich verhalten zur angeblich bevorstehenden Einigung geäußert. „Wir befinden uns in Gesprächen und nehmen uns die nötige Zeit. Der nächste Vertrag ist der wohl wichtigste meiner Karriere. Es gibt keine Eile“, sagte der Brite am Donnerstag im Vorfeld des Großen Preises von Bahrain am Sonntag (17.10 Uhr).

Engagement für drei Jahre. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hatte zuletzt verkündet, dass eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags mit dem viermaligen Weltmeister „so gut wie in trockenen Tüchern“ sei. „Lewis und wir sind absolut auf einer Wellenlänge. Aber ein solcher Vertrag umfasst über 100 Seiten mit entsprechend vielen Punkten. Und das alles muss erst mal durchgeackert werden“, hatte Wolff der „Sport Bild“ gesagt.

Der Brite soll sich demnach mit den Silberpfeilen auf einen neuen Drei-Jahres-Vertrag geeinigt haben, der ihm künftig pro Jahr rund 45 Millionen Euro einbringen soll.

Hamilton erklärte nun, vor einer Unterschrift unter anderem die Pläne des Formel-1-Eigners Liberty Media abwarten zu wollen. Die sollen heute in Sakhir den Teams erstmals im Detail präsentiert werden. Das könnte auch die Dauer seines nächsten Vertrags beeinflussen. „Das kommt zu einer guten Zeit, denn ich habe ja noch nicht unterschrieben“, fügte der Brite hinzu. Ob er über ein früheres Karriereende nachdenken würde, sollten ihm die Reformideen nicht gefallen, ließ Hamilton offen. „Ich will einfach alle Informationen haben, damit ich eine gute Entscheidung treffen kann.“

Grid Girls in Monaco? Eine Entscheidung haben die Eigentümer der Rennserie bereits in Sachen Grid Girls getroffen. Die leichtbekleideten Frauen sind in dieser Saison aus den Startaufstellungen verbannt und durch Nachwuchspiloten ersetzt. In Monaco erhebt sich jetzt jedoch Widerstand. Monacos Automobilverbandschef Michel Boeri will sich dem Verbot laut der Zeitung „Nice Matin“ nicht beugen.

Durch ihren Auftritt beim Grand-Prix-Klassiker im Fürs­tentum würden keineswegs weibliche Gefühle verletzt, wie von den Formel-1-Besitzern befürchtet. „Unsere Hostessen absolvieren Model- und PR-Schulen. Sie treten während des Grand Prix bei Veranstaltungen auf, die dem Rahmen ihrer Ausbildung entsprechen. Und sie werden dafür bezahlt“, sagte Boeri.

Die Monegassen streben nun einen Kompromiss an: Die Startnummern sollen vor dem Grand Prix weiter die neuen Grid Kids präsentieren, Hostessen sollen aber für PR-Zwecke trotzdem im Einsatz sein.

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