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Wälder Aufholjagdbleibt unbelohnt

Der FC Alberschwende brachte Hohenems nur kurz ins Straucheln. Frederick Sams

Der FC Alberschwende brachte Hohenems nur kurz ins Straucheln. Frederick Sams

Alberschwende zeigt nach einem 0:3-Rückstand gegen ­Hohenems viel Moral. Am Ende heißt es aber doch 2:4.

Hausherr FC Alberschwende und der VfB Hohenems legten im Ländle-Duell gleich flott los, und schon nach wenigen Minuten gab es die ersten Möglichkeiten durch Sem Kloser (3.) beziehungsweise Camillo Häusle (7.). Nach knapp einer Viertelstunde trat erneut Kloser in Erscheinung, doch der Neuzugang der Wälder legte sich im 1:1-Duell mit VfB-Keeper Daniel Erlacher den Ball zu weit vor. Im weiteren Verlauf übernahm Alberschwende immer mehr das Kommando, getroffen haben aber die Gäste aus der Grafenstadt. Jan Stefanon besorgte in der 32. Minute die 1:0-Führung. Und damit ging es auch in die Pause.

Ems schon 3:0 vorne. Im zweiten Durchgang ging es mit offenem Visier weiter, aber wie schon in den letzten Frühjahrspartien wurde die ansprechende Leistung des Tabellenschlusslichts zunächst nicht belohnt. Die Jakubec-Schützlinge hingegen machten es vor und bauten durch Tim Wolfgang (57.) den Vorsprung aus. Kurios dann der dritte Treffer der Emser acht Minuten später. Ein Schuss von Sefa Gaye wurde auf der Linie abgewehrt, doch der Ball landete genau auf dem Kopf des Schützen, der im zweiten Versuch jubeln durfte.

Ganz nach dem Motto „Wälder-Blut ist kein Himbeersaft“ bewies der Gastgeber Moral und machte es durch einen Doppelschlag zum 2:3 – Semih Dönmez (85.) und Christoph Sohm (91.) trafen – nochmals spannend. Die Aufholjagd blieb am Ende aber unbelohnt, denn der Emser Bünyamin Bilgic setzte in der 93. Minute den Schlusspunkt. Somit musste sich die Truppe von Goran Sohm- Milovanovic auch im vierten Frühjahrsspiel geschlagen geben, und zudem bedeutete das 2:4 die erste Heimniederlage in einem Derby. Der VfB Hohenems erklomm durch diesen Sieg vorerst die Spitze der Ländle-Wertung. Für die Elf von Peter Jakubec war es allerdings das letzte direkte Aufeinandertreffen mit einem Vorarlberger Kontrahenten.  Günther Böhler

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