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Kommentar

Der erste Crashtest

Die Erben des Bernie Ecclestone haben ihre Änderungswünsche vorgelegt und gleich veröffentlicht. Und man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass die Neuordnung zum großen Crashtest für das Establishment wird.

Dem US-Sport entnommen steht über allem das sogenannte „budget cap“, eine Budgetobergrenze, über die alle Teams verfügen dürfen. Genau kalkuliert, auf Heller und Pfennig. Und nicht ein Euro mehr. Schon seit geraumer Zeit ist die Formel 1 in ihrer Selbstherrschaft daran gescheitert. Weil es dazu Einstimmigkeit braucht. In einem Reich, in dem sich jeder selbst der Nächste ist, nahezu utopisch.

Im Zuge der Runderneuerung ist die Obergrenze mit 150 Millionen Dollar festgelegt. Da fehlen den kleinen Teams auf alle Fälle mindestens 30 Millionen. Zwei Jahre gelten als Übergangsfrist, in der Mercedes, Ferrari oder Red Bull Personal werden abbauen müssen. Das lässt sich keiner so leicht gefallen. Denn mehr Geld heißt: mehr Personal, mehr Ideen, mehr Simulationen, bessere Qualitätskontrollen und, und, und.

Die kommenden Verhandlungen werden ein Erdbeben auslösen. Auch wenn Liberty Media aus der Formel 1 ein Geschäft für alle machen will. Zur DNA der Formel 1 gehört aber vor allem der Egoismus als beschleunigende Triebfeder.

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