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Roma blamiert dengroßen FC Barcelona

3:0 nach 1:4 – die Italiener geigen in Rom auf und stehen im Semifinale. Beide Eigentorschützen vom Hinspiel treffen.

Die AS Roma schaffte eine der größten Fußballsensationen der vergangenen Jahre. 1:4 hatten die Italiener das Hinspiel im Camp Nou verloren, gestern drehten sie den Spieß um und stehen nach dem 3:0 im Stadio Olimpico im Semifinale der Champions League. Ebenfalls in der Runde der letzten vier steht der FC Liverpool nach 2:1 bei Manchester City. Das Hinspiel hatte die Mannschaft von Jürgen Klopp 3:0 gewonnen.

Roma lieferte eine Top-Leistung ab, dominierte nach Belieben und ging durch Dzeko bereits in Minute 6 in Führung. Messi, Suarez & Co. liefen Ball und Gegner tatenlos hinterher. Endgültig spannend wurde es ab Minute 56: Pique foult Dzeko im Strafraum, Kapitän De Rossi übernimmt die Verantwortung und verwandelt den Elfmeter zum 2:0. Es fehlte den Italienern also nur noch ein Tor zum Aufstieg. Erst vergab Nainggolan, dann Schick, dann Florenzi. Schließlich traf Manolas per Kopf nach einem Ünder-Eckball (82.). Der Matchwinner hatte wie De Rossi vor einer Woche im Hinspiel ein Eigentor fabriziert.

In Manchester startete City fulminant. Liverpool hatte in der Champions League die letzten vier Matches zu null gespielt, kassierte aber schon in Minute 2 durch Jesus ein Bummerl. Die Mannschaft von Josep Guardiola drückte, Bernardo Silva traf die Stange, ein Treffer wurde wegen Abseits aberkannt. Nach der Pause ging den Citizens die Kraft aus. Erst glich Salah aus (58.), schließlich sorgte Firmino mit dem 2:1 für die endgültige Entscheidung. Für Liverpool ist es der erste Halbfinaleinzug seit 2008.

Die Bayern gehen heute in München ohne David Alaba, aber mit einem 2:1-Vorsprung ins Rückspiel gegen den FC Sevilla, der im Achtelfinale bei Manchester United auch mit diesem Ergebnis gewonnen hat und daher aufgestiegen ist. „Wir müssen uns auf ein offensives Sevilla einstellen“, sagt Trainer Jupp Heynckes, der auf Alaba verzichtet, weil dieser nach seinen Rückenproblemen noch geschont werden sollte.

„Jeder glaubt, dass wir schon weiter sind, aber daran wollen wir nicht denken“, sagt Real-Coach Zinedine Zidane, dessen Team im Heimspiel gegen Juventus ein 3:0 von Turin verteidigt. Die Chance, dass das Weiße Ballett erstmals seit 1986 in einer K.o.-Runde (Hin- und Rückspiel) die „Alte Dame“ austanzt, ist also beachtlich. Ronaldo wird erpicht sein, seine stolze Serie, in jedem Spiel dieser Champions-League-Saison zu treffen, aufrechtzuerhalten. Der gelbgesperrte Abwehrchef Ramos muss ersetzt werden.

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