Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Die Sehnsucht nach einem Heimsieg

Martin Kobras bleibt im Tor und soll heute die Null festhalten.  GEPA/Lerch (2), Gepa

Martin Kobras bleibt im Tor und soll heute die Null festhalten.  GEPA/Lerch (2), Gepa

Die lange Durst­strecke des SCR Alt­ach soll heute (18.30 Uhr) gegen den ­Tabellenvorletzten aus Wolfsberg ­enden. Klaus ­Schmidt muss jedoch mit dem ­letzten Aufgebot ­antreten.

Von Günther Böhler

Es ist kaum zu glauben: Der letzte Heimsieg der Alt­acher, die in der Vorsaison noch die drittbeste Mannschaft vor eigenem Publikum waren, liegt genau 125 (!) Tage zurück. Damals, am 10. Dezember 2017, wurde Austria Wien mit 1:0 in die Schranken gewiesen. „Wir starten also einen neuen Versuch zu Hause zu gewinnen“, lässt Altachs Cheftrainer Klaus Schmidt wissen und erklärt zudem, dass man nach der 1:2-Heim­pleite vor einer Woche gegen die Admira miteinander Klartext geredet habe. „Jeder hat vor seiner eigenen Tür, und auch vor den anderen gekehrt.“ Beim heutigen Gegner, dem Wolfsberger AC, wurde in den letzten Wochen – sieben Niederlagen in Folge (Torverhältnis 2:18) stehen zu Buche – sicher auch ordentlich der Besen geschwungen. Doch auch unter Neo-Trainer Robert Ibertsberger gab es zuletzt keinen Punktezuwachs.

Schmidt zuversichtlich. „Es stehen sich zwei Teams, die zurzeit ohne Erfolgserlebnis sind, gegenüber. Wichtig wird sein, wer den größeren Willen zum Sieg hat. Und ich bin überzeugt, dass wir das sind“, gibt sich Schmidt zuversichtlich. Da darf auch der personelle Notstand im Lager der Rheindörfler keine Ausrede sein. „Wer am Platz steht soll keine Rolle spielen. Ich erwarte mir von denen, die eine Chance bekommen, einen motivierten Auftritt.“ Und das gilt nicht nur für das heutige Duell mit den Kärntnern. „Wenn möglich wollen wir in den nächsten Wochen in der Tabelle weiter nach vorne kommen“, gibt der Übungsleiter der Altacher die aktuelle Zielvorgabe preis.

Und besonders motiviert werden wohl die Akteure auf der Ersatzbank sein. Noch nie war die Möglichkeit, erstmals das Können in der Bundesliga zu zeigen, so groß. Dies gilt speziell für die Ländle-Youngsters Lars Nussbaumer (17) und Johannes Tartarotti (18). Aller Voraussicht wird, sollte Andreas Lienhart den Fitnesstest nicht bestehen, noch ein Verteidiger – Schmidt wollte keinen Namen nennen – aus dem Amateurteam dazustoßen.

Neues von Lukse. Apropos Ersatzbank: Torhüter Andreas Lukse, der ja vor seiner schweren Schulterverletzung 2017 sogar im Kader der Nationalmannschaft stand, bleibt vorläufig die Nummer zwei hinter Martin Kobras. „In der jetzigen schwierigen Situation ist ein Wechsel kein Thema. Wir haben das miteinander abgesprochen. Lukse wird aber sicher noch zu Einsatzzeiten kommen“, verrät Schmidt, der mit dem 30-Jährigen und Kobras (31) – dieser trägt heute zum 270. Mal das Dress der ersten Garnitur der Rheindörfler – zwei starke Keeper zur Verfügung hat.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.