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Spieler hatten sich schnell im Griff

Salzburg sorgt für Fußball-Euphorie, aber die Spieler waren rasch wieder auf die nächsten Aufgaben fokussiert. Viel Lob für Siegermentalität.

Von Hubert Gigler

Die Siegesfeier, sie war intensiv, fiel aber kurz aus. Ein Triumph wie jener über Lazio Rom musste jedoch wenigstens im Mindestmaß ausgekostet werden. Nach den Ovationen durch die Fans auf dem Rasen kamen in der Kabine die Emotionen hoch, Trainer Marco Rose wurde zum vergleichsweise stillen Beobachter der Szenerie. Auch Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz ließ es sich nicht nehmen, den Helden des Abends seine Aufwartung zu machen. Er gratulierte der versammelten Mannschaft zum „großartigen Erfolg“.

Zuvor war im Stadion die Post abgegangen. Schon die gesamte erste Hälfte wurde von den Fans begeistert akklamiert, aber spätestens mit dem Ausgleich zum 1:1 war das Publikum nicht mehr zu bremsen. Es gab unablässige Standing Ovations, keinen hielt es auf den Sitzen, für locker 40 Minuten.

Die Mannschaft legte bei aller Euphorie um das mit dem Halbfinalaufstieg verbundene 4:1 jedoch rasch wieder jenen Professionalismus an den Tag, der sie so weit nach oben befördert hat. „Um acht in der Früh war schon der Erste wieder da, die Spieler sind teilweise konsequenter als ich selbst“, sagte Rose, der gleichzeitig darauf verwies, wie bedeutsam die Selbstdisziplin für den Erfolg ist. „Wir müssen jetzt eines draufpacken“, verwies er schon auf das kommende Meisterschaftsspiel gegen die Admira am Sonntag. „Es geht darum, die nötige Schärfe wiederzubekommen, da dürfen wir nicht lange herumeiern“, so der Trainer. Also wird heute die Lage intensiv besprochen. „Wenn jemand meint, er schafft das nicht gleich, soll er es ruhig sagen“, so Rose.

Sportchef Christoph Freund wies dem Abend eine „historische“ Dimension zu. „Es war sensationell, beeindruckend, welche Emotionalität da ins Spiel gekommen ist.“ Der Aufstieg sei aber auch die „Bestätigung für den Weg, den wir gegangen sind. Wir wissen alle, es war nicht immer einfach. Aber es sind super Charaktere, nicht nur die Spieler, alle im Klub. Sie haben eine echte Winner-Mentalität“, so Freund.

Gratulationen gab es zuhauf. „Sie haben Österreich top vertreten, darauf können sie stolz sein“, meinte Teamchef Franco Foda. Salzburg habe eine „außergewöhnlich gute Leistung gegen ein italienisches Spitzenteam“ geboten. ÖFB-Präsident Leo Windtner sprach von einer „Sternstunde des österreichischen Fußballs“.

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