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Jede Serie hat ein Ende

Die Hohenemser warfen sich in die Schüsse, nur, es reichte nicht. Frederick Sams

Die Hohenemser warfen sich in die Schüsse, nur, es reichte nicht. Frederick Sams

Die Grafenstädter verlassen nach verdienter 0:2-Heimniederlage gegen Grödig erstmals im neuen Jahr den Platz ohne einen Punktgewinn.

Von David Niederer

Im Duell zweier „Serientäter“ hatte die Elf von Trainer Peter Jakubec gegen spielerisch starke Salzburger das Nachsehen und verlor verdient mit 0:2. Während die gestrige Niederlage für die Steinböcke die erste im neuen Jahr war, prolongierten die Grödiger damit ihre fast ein Jahr andauernde Unbesiegbarkeit auf fremden Sportplätzen.

Der frühere Bundesligist war direkt nach dem Anpfiff darum bemüht, dass seine Serie auch nach den 90 Minuten weiter Bestand hat. Bei traumhaftem Fußballwetter erarbeitete sich der Tabellenzweite sofort ein optisches Übergewicht und drückte die Hausherren um Kapitän Marco Feuerstein in deren Hälfte. Noch sollten die Hohenemser das Glück auf ihrer Seite haben. Die Grödiger ließen einige „Sitzer“ aus und hätten nach zwölf Minuten bereits mit zwei Toren in Front liegen müssen.

Schmeichelhaftes Remis. Die Grafenstädter konnten den Ball kaum einmal über einen längeren Zeitraum kontrolliert in den eigenen Reihen halten und präsentierten sich im ersten Abschnitt folglich äußerst harmlos. So musste schon ein Missverständnis in der Hintermannschaft der Gäste her, um die erste gefährliche Aktion der Emser zu ermöglichen. Der Abschluss von Sefa Gaye verfehlte das Tor aber um einen guten Meter (15.). Richtig bessern sollte sich das Spiel der Gastgeber aber weiterhin nicht. Lediglich der schlechten Chancenverwertung der Salzburger und Goalie Daniel Erlacher war es zu verdanken, dass mit einem schmeichelhaften torlosen Remis die Seiten gewechselt wurden. „Grödig war speziell in der ersten Halbzeit klar besser, hat uns aber noch am Leben gelassen“, fasste Jakubec den ersten Durchgang zusammen.

Etwas verbessert kamen Feuerstein und Co. dann aus der Kabine. Beide Mannschaften neutralisierten sich nun mit Fortdauer der Partie, sodass kaum mehr nennenswerte Torchancen heraussprangen. Turbulent wurde es dann etwa zwanzig Minuten vor Spiel­ende. Zuerst hatte Youngster Camillo Häusle mit einem schön angetragenen Pfostenkopfball die Führung für die Hohenemser nur um Zentimeter verpasst, bevor er nur zwei Minuten später im Eins-gegen-Eins gegen Grödig-Schlussmann David Hundertmark statt dem Abschluss das Abspiel suchte (66./68.).

Drei bittere Minuten. In die beste Phase der Grafenstädter, und nur eine Minute nach der zweiten Häusle-Chance fiel dann der erste Treffer für die Gäste. Luka Dzidziguri verwertete eine flache Hereingabe des Vorarlbergers Elias Kircher ohne Mühe (69.). Die Jakubec-Elf warf noch mal alles nach vorne und hoffte auf den „Lucky Punch“. Dies nützten die Salzburger aber eiskalt aus, um nach einem Kontertreffer durch Omerovic den Deckel auf den verdienten 2:0-Auswärtssieg draufzumachen (85.). „Das Ergebnis geht in Ordnung, Grödig ist qualitativ momentan einfach eine andere Liga als wir“, war Jakubec mit der Leistung seines Teams nach Abpfiff nicht unzufrieden und wollte auch dem Ende der „Mini-Serie“ keine große Bedeutung beimessen.

Auswärtsklatschen. Keine Reise wert waren für den FC Alberschwende und den FC Dornbirn die Fahrten ins Tiroler Unterland. Die Wälder kassierten in Kufstein eine 0:6-Pleite. Bereits nach 16 Minuten hatte FCA-Torhüter Julian Hinteregger die Rote Karte gesehen. Gleich zwei Ausschlüsse mussten die Dornbirner in Kitzbühel hinnehmen. das 0:5-Debakel war die logische Folge der doppelten Unterzahl.

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