Kontakt

Neue Zeitungs GmbH
Gutenbergstraße1
6858 Schwarzach

Phone: 0043 5572 501 500

Königsblau plant mit der Königsklasse

Die Königsblauen können nach einem 2:0-Derbysieg gegen Dortmund mit der Champions League planen. Leipzig benötigt für die Königsklasse einen Endspurt.

So ausgelassen war die Stimmung in der Veltins-Arena von Gelsenkirchen schon lange nicht mehr. Die Schalke-Spieler und Trainer Domenico Tedesco – der nach Schlusspfiff vor lauter Freude auf die Knie ging – wurden frenetisch gefeiert. Der Grund für die ausgelassene Stimmung unter den mehr als 60.000 Zusehern? Ein 2:0-Heimsieg im Revierderby gegen Borussia Dortmund.

Schon in der ersten Spielhälfte dominierten die Königsblauen, bei denen der Tiroler Alessandro Schöpf und der Kärntner Guido Burgstaller durchspielten. Die Treffer fielen allerdings erst nach der Pause. Jewhen Konopljanka nutzte in der 49. Minute einen Schnitzer von Dortmund-Kapitän Marcel Schmelzer, der wie schon zuletzt eine indiskutable Vorstellung ablieferte, zum 1:0. Naldo, der trotz seiner 35 Jahre nach wie vor auf eine Einberufung in Brasiliens WM-Kader hofft, entschied die Partie mit einem 126 km/h schnellen Freistoßkracher (82.).

Vier Runden vor Schluss liegt Schalke mit 55 Punkten auf Rang zwei – vier Punkte vor den Verfolgern Leverkusen und Dortmund. Der Abstand auf Leipzig, den Tabellenfünften, beträgt schon acht Punkte. Damit kann der Uefa-Cup-Sieger von 1997 ziemlich sicher mit einem Geldregen planen, da die Qualifikation für die Champions League wohl nicht mehr gefährdet sein sollte. Es wäre die erste Teilnahme an der Königsklasse seit der Saison 2014/15, in der erst im Achtelfinale mit einem 4:5-Gesamtscore gegen Real Madrid das Aus kam.

Anerkennende Worte für die Schalker hatte Dortmund-Trainer Peter Stöger. „In den entscheidenden Situationen waren sie aufmerksamer und wacher. Es geht in Ordnung, dass wir verloren haben“, sagte der 51-Jährige, der das Saisonziel, die Champions-League-Qualifikation, trotz des Rückfalls auf Rang vier nicht aus den Augen verliert. „Wir müssen noch ordentlich punkten. Die Qualität dafür haben wir, auch wenn wir einen Rückschlag erlitten haben. Wenn wir nächste Woche gegen Leverkusen siegen, haben wir eine richtig gute Chance, uns für die Champions League zu qualifizieren.“

Leipzig muss nach dem 1:1 in Bremen um die Champions-League-Qualifikation bangen. „Durch die vielen Spiele zuletzt war die mentale Müdigkeit schon zu spüren. In den letzten vier Spielen müssen wir noch einmal alles rausholen“, sagt Trainer Ralph Hasenhüttl.

Artikel 1 von 1
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Entdecken Sie die NEUE in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.